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Konferenzflug-Enthaltsamkeit als Reputationsvehikel?

2019-05-31 16:08

Vor langen Jahren waren die MOOCs die teuren Signale, mit denen die Top-Unis der Welt zeigen konnten, wie sehr top sie sind. Nun öffnet sich ein Gelegenheitsfenster für ein neues Reputationsvehikel, nämlich: der freiwillige Verzicht auf Flugreisen zu Konferenzen. Stanford, Harvard, MIT und vielleicht sogar ETHZ und TUM könnten einen solchen Verzicht erklären, damit ein riesiges positives Medienecho einfahren und nebenbei viele "xyz4Future"-Unterzeichner(innen) usw. von anderen Hochschulen als Hypocrites vorführen. Nicht zu Konferenzen zu fliegen, muss man sich leisten können! Und bald müssten die anderen Hochschulen nachziehen, wie bei den MOOCs. Die Umwelt und nachfolgende Generationen würden es danken.

Nachtrag 1: Man könnte in die Rankings eine neue Kennzahl aufnehmen, so in der Art "Gramm CO₂-e pro Euro Forschungsausgaben".

Nachtrag 2: Ich habe den genialen Begriff #Flugscham gelernt und gesehen, dass jemand von der ETHZ das schon probiert hat, dass die BOKU für ihre Leute Kompensationskosten übernimmt, aber die Kompensation das System zementiert.

Nachtrag 3: Drei Tage Sonderurlaub, wenn man ein Jahr lang auf Flugreisen verzichtet.

Kommentar vom 2019-06-11, 19:46

Gute Sache, finde ich.
Wobei, vor einer Woche durfte ich erst selbst auf eine Konferenz in Las Vegas fliegen - natürlich von der Uni bezahlt.
#hypocrite

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