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Profs an die Corona-Front?

2020-03-26 11:40

Sollte sich unsereins in präkrastinierender Voraussicht schon mal online einarbeiten, wie man Akten im Gesundheitsamt pflegt, wie man intubiert und wie man Spargel sticht? – Das Landesbeamtengesetz NRW sagt: §24 (3) "Aus dienstlichen Gründen können Beamtinnen und Beamte vorübergehend ganz oder teilweise auch zu einer nicht ihrem Amt entsprechenden Tätigkeit abgeordnet werden, wenn ihnen die Wahrnehmung der neuen Tätigkeit auf Grund ihrer Vorbildung oder Berufsausbildung zuzumuten ist."

Aber Entwarnung: §123 (2) "Die Professorinnen und Professoren können nur mit ihrer Zustimmung abgeordnet oder versetzt werden."

Kommentar vom 2020-03-26, 12:36

Ja, allerdings vor allem an die "Stochastik-Front" - wie Gerd Bosbach es heute hier unter Beweis stellt: https://www.nachdenkseiten.de/?p=59617
Ich denke, im Augenblick trennt sich massiv die Spreu vom Weizen, im Thema “Statistik-Kompetenzen“, unserer medialen Gesellschaft. ;)
Thomas Wittlinger

Kommentar vom 2020-03-26, 13:13

Danke an T.W. für den Artikel. Vielleicht wäre für J.L. aber auch ein Posten im Wissenschaftsministerium zumutbar?

Kommentar vom 2020-03-31, 19:25

Apropos Intubieren und Bourdieu: Es fasziniert mich echt, dass verschiedene Landesregierungen an Medizin-Studierende und Rentner (!) appellieren, in der Krise zu helfen, scheinbar aber niemand daran denkt, privat praktizierende Mediziner der sogenannten Ästhetischen und Plastischen Chirurgie in den Marshallplan einzubinden. Ist deren Praxis systemrelevant? Vermutlich ist aber gerade viel los bei denen, Quarantäne light ist eine ideale Zeit, um sich das Gesicht zurechtschneiden zu lassen, da man die Wunden prima abschwellen und heilen lassen kann, ohne dass man in die Verlegenheit käme, Abwesenheit bei gesellschaftlichen Events erklären zu müssen oder jemand auf ner Cocktailparty zynisch lächelt.

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