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Mathematik als Geschichte?

2020-08-18 18:47

Beim Diskutieren unter einem vorherigen Posting hier ist mir dieser Gedanke gekommen:

Kann man Mathematik (inhaltlich und lerntechnisch sinnvoll!) als eine Art Geschichte erzählen? Beispiel: Cosinus und Sinus sind die Söhne der Exponentialfunktion. Ihr Vater heißt Leonhard. Der Erstgeborene ist natürlich der Cosinus.

Kommentar vom 2020-08-18, 21:53

Alle lebten glücklich und zufrieden, bis der natürliche Logarithmus den Vater eiskalt vernichtete.

Kommentar vom 2020-08-18, 22:52

Tibees, sie ist just marvellous, erzählt solche Geschichten: Cosinus hatte es leicht im Leben, er startete ganz oben. :-) https://www.youtube.com/watch?v=PWTdiAYQ2Cs&t=46s

Kommentar vom 2020-08-18, 23:24

Die Mathematik muss selber die Geschichte sein, das Narrativ: Aber wie lernt man mit mathematischen Zeichen vertraut zu werden & mit ihnen zu denken, zu sprechen? Gibt es da Parallelen in andere Sprachtrainings, die Einbindung in alltagweltlicher Erfahrung? Fokus. Was uns :-) 20-Jährige wirklich bewegt? Wie drücke ich durch Mengenlehre aus: Können wir Kaffee zu trinken? Man sollte Schnittpunkte von Geraden durch Realität, die den Studi-Alltag dominiert, wie Hormone, Hormone, wie den Studi, der aus dem Biogebäude kommt, auf dem Weg zur Mensa treffen, üben. Und wären Vektoren nicht auch eine Option, Alltagsbewegungen von menschlichen MP [Militärpolizisten? Ministerpräsidenten? J.L.] zu berechnen? Und könnte man Transformation in beschleunigte Bezugssysteme nicht mit der Alteration, die gerade mal 18-Jährigen bei der ersten Liebe erfahren, "verknüpfen"? Ihr Kollege Crauel hatte mal eine Übung zu Julia und Romeo im Phasenraum, dort konnte man das ewige, "komm her, geh weg" der Distanz und Nähe durchrechnen. :-)

Kommentar vom 2020-08-19, 10:19

@Kommentator(in) von 22:52: OK, ok, ok, eine bessere Demonstration dafür, dass meine Idee mit der Geschichte brandgefährlich ist, hätte man nicht geben können. Wenn ich hoffe, dass diese Videos böse Satire sind, hoffe ich wahrscheinlich vergeblich. (Ich hatte in der Schule eine Lehrerin, die behauptet hat, die Leute lesen BILD, weil sie die lustig fänden, also wohl wie heutzutage im Sinne von Titanic.) J.L.

Kommentar vom 2020-08-19, 10:45

@Kommentator(in) von 23:24: Oh, da muss ich an die bildschönen Julia-Mengen denken. Ein Mandelbrötchen sieht dagegen pickelig aus, schmeckt aber umso besser! Scherz beiseite. Ich finde solche Versuche nur peinlich und ablenkend. Nachher glauben die Kids, Mathematik sei wirklich so. (So wie manche Autor*innen die Kids glauben machen wollen, chinesische Zeichen könne man als Bilder verstehen: 人 Mensch auf zwei Beinen, 目 Auge mit Ober- und Unterlid (oder historisch um 90° gedreht dem Weiß links und rechts der Pupille). 藏 Öh? Äähhh?) J.L.

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