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Arbeitest du entfremdet oder hast du schon einen Bullshit-Job?

2021-06-13 11:51

Warum gibt es (augenscheinlich) sinnlose Jobs? Und wie viele? Es geht um die Jobs, bei denen man nicht mal als die*der Tätige selbst weiß, ob sie die Welt besser machen. (Hat da gerade jemand "Mathe-Prof" geflüstert?! Das möchte ich mir doch schwer verbeten haben!!)

David Graeber (er ruhe in Frieden) meinte, Bullshit-Jobs kommen daher, dass man sich, um als Chef*in wichtig zu sein, mit möglichst vielen Lakai*innen umgeben muss. (Wieso muss ich da jetzt gerade an das Promotionsrecht denken? Komisch.) Aber vielleicht ist es einfach nur der olle Marx mit seiner Entfremdung.

Alienation Is Not ‘Bullshit’: An Empirical Critique of Graeber’s Theory of BS Jobs

[Nachtrag: "Er hat uns gemobbt und manipuliert. Er hat mein Leben zur Hölle gemacht" in guter Max-Planck-Tradition von "Es herrschte eine Atmosphäre der Angst"]

Kommentar vom 2021-06-14, 01:18

Mir ist aufgefallen, dass immer Jobs entstehen, die zur Erfüllung von Regeln dienen. Wenn der Staat die Anforderungen bezüglich Arbeits-, Umweltschutz und Qualitätsmanagement beständig verschärft, bedarf es zum einen Leute, die diese Regeln umsetzen können und natürlich ganz viel hochspezialisierte Juristen. Und dann braucht man natürlich viele Leute, die irgendwas studiert haben, und entsprechend viele Matheprofessoren.

Kommentar vom 2021-06-14, 09:41

@Kommentator*in von 01:18: Der zweite Hauptsatz der Realpolitik: In einem geschlossenen System kann die Bürokratie nicht abnehmen. J.L.

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