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Die Blog-Postings sind Kommentare im Sinne von § 6 Abs. 1 MStV. Der Verfasser ist Jörn Loviscach, falls jeweils nicht anders angegeben. Die Blog-Postings könnten Kraftausdrücke, potenziell verstörende Tatsachenbehauptungen und/oder Darstellungen von Stereotypen enthalten. Die Beiträge der vergangenen Wochen werden als Bestandteil der Internet-Geschichte in ihrer ursprünglichen Form gezeigt. Menschliche Autor*innen können unzutreffende Informationen über Personen, Orte oder Fakten liefern.
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2025-11-10 19:00
Von den Erzeugnissen des Qualitätsjournalismus lese ich nur noch c’t regelmäßig, aus Tradition und wegen der really bad news. An einem Artikel (S. 34 in Ausgabe 23/25) stößt mir dabei gerade der Mangel an Distanzierung zu Aussagen anderer auf: Hinter dem Halbsatz sodass auch zukünftige Quantencomputer die Kommunikation nicht knacken können
fehlt ein sollen
. Im ersten Satz im Fließtext stehts dann richtig.
Das schafft ‚Forward Secrecy‘
muss heißen: Das schaffe […]
Ebenso biete
bei: Ferner bietet Signal mithilfe der Ratschen ‚Post-compromise security[.]
Und hier spricht vollends der Hersteller: SPQR zu integrieren, war für Signal nicht einfach.
So geht das weiter im Artikel.
In einem anderen Beitrag (S. 43) lesen wir: Nutzung und Erwartungen unterscheiden sich aber stark je nach Land – in Spanien sind etwa Radiosender besonders gefragt […]
Da frage ich mich, woher der Autor das weiß. Es sollte vielleicht unterschieden
und seien
heißen.
Am Rande bemerkt: Es erschließt sich mir nicht, warum der Autor des zweiten Artikels dafür nach New York reisen musste – bei der in puncto KI immer so auf die Umwelt achtenden c’t sicherlich mit Gretas Segelboot. Dass Amazon die Reise bezahlt habe (so steht es unter dem Artikel), macht die Sache journalistisch nicht besser.
Auf S. 114 dies: Auch Samsung-Smartphones bekommen mittlerweise sieben Jahre lang neue Android-Versionen und Sicherheitspatches.
Nein, sondern: Samsung sagt.
Übrigens auch nicht: Samsung will
, denn was wissen wir, was Samsung will? Geld verdienen?
Wer wie ich im Elfenbeinturm sitzt, sollte allerdings nicht mit Steinen werfen. Das wäre ein zweischneidiges Pferd! In Soziologie usw. macht man aus 10 % Antwortenden satte 100 % Befragte und glaubt denen auch noch aufs Wort. Dies muss ich gerade lesen (S. 39): Arun, now a systems engineer, gained a great deal from the stretch he experienced in
studying chemical engineering[.]
Nein, das sagt Arun. Und ob es stimmt, weiß nicht mal er selbst.
Kommentar vom 2025-11-10, 19:44
Kleinkram. Ich versuche vergeblich, Redakteuren – vornehmlich der Lokalpresse – den Unterschied zwischen „scheinbar“ und „anscheinend“ klarzumachen. Auch, dass der Bürgermeisterkandidat „derselbe“ und nicht „der gleiche“ wie letztens ist, raffen die nicht. (fm)
Kommentar vom 2025-11-10, 20:02
@fm: Ohne dass man dem Bürgermeisterkandidaten ein un-fake-bares Tattoo verpasst, kann man ja beim nächsten Treffen nicht sagen, ob es derselbe oder nur der gleiche ist! J. L.
Kommentar vom 2025-12-03, 18:35
Bitte ein KI-Bild eines "zweischneidigen Pferds" dazu.
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