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Substitution, Integration, Dekonstruktion

2025-11-15 21:52

Mein Vortrag dieser Woche (nun wieder mit Live-Ton von mir höchstpersönlich) ist nun online: Substitution, Integration, Dekonstruktion: KI formt die Ingenieurmathematik-Lehre um.

Weil hier im Posting noch Platz ist, total passend dieser Witz (Quelle: Internet), knackig übersetzt von Claude und von mir minimal nachgebessert:

Ein Matheprofessor ruft den Klempner wegen eines tropfenden Wasserhahns. Der dreht zwei Schrauben fest – Rechnung: ein Drittel vom Monatsgehalt des Professors! Der Klempner: Ich versteh Deine Aufregung. Komm doch zu uns! Als Klempner verdienst du das Dreifache. Sag aber bei der Bewerbung, du hättest nur die 7. Klasse – die mögen keine Studierten.

Der Prof wird Klempner und kassiert ab. Bis die Firma beschließt: Alle müssen den 8.-Klasse-Abschluss nachholen. Erste Stunde: Mathe. Kreisfläche? Der Prof muss an die Tafel – und hat’s vergessen! Er leitet wild her mit Integralen und Differentialen. Ergebnis: F = –πr².

Das Minus stört ihn. Nochmal. Wieder Minus! Verzweifelt schaut er zur Klasse. Alle Klempner tuscheln: Vertausch die Integrationsgrenzen!

Kommentar vom 2025-11-15, 22:59

Um den Witz zu verstehen, fehlt mir die höhere Mathematik.
Trotzdem danke.

Kommentar vom 2025-11-15, 23:19

@Kommentator*in von 22:59: Jener Kommentar ist eine perfekte Fortsetzung des Witzes! J. L.

Kommentar vom 2025-11-16, 11:14

@Kommentar vom 2025-11-15, 22:59: Ich vermittle genau das im Mathematik-Vorkurs. Man studiert nicht deshalb Mathematik, weil es gut für die Karriere ist, sondern um die Mathematik-Witze und Memes zu verstehen. Siehe auch: https://www.reddit.com/r/mathmemes/comments/pb9k9p/math_meme/ (M.M.)

Kommentar vom 2025-11-16, 11:52

Zu 7:03 im Video: Zur Diskussion der üblichen hochschulischen Richtlinien zur studentischen Nutzung von Sprachmodellen bzw. generativen KI-Systemen passt dieser schon etwas abgelagerte Blog-Artikel immer noch ganz gut.
"Warum die meisten hochschulischen KI-Richtlinien Unsinn sind und welche sinnvolle Option verbleibt"
https://mathiasmagdowski.wordpress.com/2024/04/03/ki-erklaerung/ (M.M.)

Kommentar vom 2025-11-16, 12:00

Zu 16:51 im Video: In Fächern oder Fachkulturen mit klaren Bewertungsstandards und objektiven Kriterien mag eine automatisierte Bewertung durch Sprachmodelle vielleicht ganz gut funktionieren. Es gab zumindest mal einen Test des Fobizz-Tools zur automatischen Bewertung von Hausaufgaben zu einer exemplarischen Aufgabenstellung im Bereich Politik/Gesellschaftskunde (siehe https://arxiv.org/pdf/2412.06651 für den Artikel bzw. https://media.ccc.de/v/38c3-chatbots-im-schulunterricht für einen Vortrag), der nicht so erfolgreich war. Im naturwissenschaftlich-technischen Bereich ist das bestimmt eher denkbar. (M.M.)

Kommentar vom 2025-11-16, 20:16

Mein Nebensitzer hatte im 2. Semester Stress mit seiner Freundin und das Studium geschmissen. Er hat sich geschworen, eine Lehre zu machen und dazu die erste Zusage als Lehrling anzutreten. Das war als Gipser. An der mündlichen Prüfung hat ihm die Meisterkommission die Aufgabe gestellt, den Materialbedarf zum Verputzen einer gotischen Kirchendecke zu ermitteln. Das hat er dann anstelle der üblichen Schätzformeln an der Tafel mal kurz über das Integral unter der für die Decke angenäherten Parabelfunktion hergeleitet. Nachdem das Resultat gestimmt hat, wurde ihm dafür der erste Preis als Landessieger verliehen.

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