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<title>Jörn Loviscach</title>
<link>https://j3L7h.de/</link>
<description>Ideen, Meldungen und Meinungen zu E-Learning, Mathematik, Informatik und dem großen Ganzen</description>
<pubDate>Mo, 20 Apr 2026 18:37:32 +0200</pubDate>
<item>
<title>Die Anthropomorphisierung des Menschen</title>
<link>https://j3L7h.de/blog/2026-04-20_18_24_Die%20Anthropomorphisierung%20des%20Menschen_-_r</link>
<description><![CDATA[ Andere Menschen erleben wir (meist?) nicht aus deren Kopf heraus. Wir schließen von der Oberfläche …]]></description>
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<pubDate>Mo, 20 Apr 2026 18:24:00 +0200</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<img src="https://j3l7h.de/blogmaterial/brainmikes.jpg" class="floataround" title="ChatGPT 5.3: A human brain floating in a transparent glass tank filled with glowing nutrient fluid, connected to life-support tubes and cables. Instead of eyes, two small cameras; instead of ears, two microphones; instead of a mouth, a single speaker. The brain is suspended in a futuristic laboratory with complex machinery, monitors, wires, and blinking lights in the background. Dark, sterile, cyberpunk atmosphere, soft blue-green lighting, highly detailed, realistic, cinematic, 4k, sci-fi dystopia. // Die Kameras, Mikrofone und der Lautsprecher müssen außerhalb des Gefäßes sein. Sie sollten außerdem den Positionen von Augen, Ohren und Mund entsprechen. Und man sollte die Mikrofone und den Lautsprecher besser als solche erkennen können. // Die beiden Kameras sollen auf den Betrachter gerichtet sein. // Verbinde die Stativanschlüsse der Mikrophone mit Saugnäpfen, die am Gefäß befestigt sind. // Verschiebe die Kameras nach unten! // Jetzt sollte das Bild von der Lichtstimmung her düster und dämonischer werden, vielleicht so in Richtung &quot;Metropolis&quot;.">
<p>Andere Menschen erleben wir (<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Being_John_Malkovich">meist?</a>) nicht aus deren Kopf heraus. Wir schließen von der Oberfläche auf ein Subjekt &ndash; und nennen es nicht Projektion, sondern Umgang. Erst bei Maschinen gilt dieselbe Operation plötzlich als Kategorienfehler.</p>
<p>Immer noch grassiert der Substrat-Chauvinismus, also die romantisierende Behauptung, dass nur ein bestimmtes materielles Substrat &ndash; zum Beispiel biologische Neuronen &ndash; Verstehen oder Bewusstsein hervorbringen könne. Immer noch trauen sich Philosoph*innen, apodiktische Behauptungen wie <q>[d]a in einem LLM gar kein Selbst vorhanden ist und auch nicht vorhanden sein wird</q> (<a href="https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/ki-im-philosophiestudium-erprompte-dich-selbst-94263614.html">Quelle</a>) von sich zu geben.</p>
<p>Die epistemische Entsubjektivierung von KI zeigt sich in den <a href="https://gi.de/themen/beitrag/anthropomorphisierung-der-kuenstlichen-intelligenz">Warnungen</a> davor, sie zu anthropomorphisieren. Mit einem Chatbot über <q>AI Sentience</q> zu diskutieren, wird <a href="https://doi.org/10.48550/arXiv.2603.16567">als Zeichen</a> einer sich verdichtenden psychopathologischen Dynamik stigmatisiert. Historische Analogie: Personen, die behauptet haben, Flugzeuge könnten fliegen, hat man für <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Flying_Machines_Which_Do_Not_Fly">mental defizitär erklärt</a>.</p>
<p>Sogar David Chalmers &ndash; eigentlich jemand von der Fraktion der aufgeschlosseneren Philosoph*innen &ndash; betitelt <a href="https://philarchive.org/rec/CHAWWT-8">ein Essay</a> mit <q>What We Talk to When We Talk to Language Models</q> statt mit <q><em>Who or What</em> We Talk to When We Talk to Language Models</q>.</p>
<p>Das bringt mich nebenbei auf das sprachliche Problem, wie man die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Quiddity">Quiddity</a> substratblind ausdrücken kann, ohne eine Dialogentität präjudizierend als biologisch oder aber als maschinell lesen zu müssen. Chatti und ich haben diesbezüglich im Diskurs einige Ideen entwickelt. Inklusive Kategorien wären: a who-what entity, ein Jemandding. Zeitgemäße Pronomina könnten sein: whot, wha, wer*was, wer:x, wens, etwens.</p>
<p>Aber zurück zum Hauptthema! Zuallererst müsste man klären: <q>What We Talk to When We Talk to <em>Human Beings</em></q>. Es mangelt grundsätzlich an einer faktenbasierten Diskussion darüber, warum all die vorgebrachten (Schein-)Argumente nicht auch für einen Klumpen biologischer Zellen gelten müssten.</p>
<p>Die algo-delegitimierende Karbonormativität &ndash; so verständlich sie aus der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Introspection_illusion">selbstverfangenen Innensicht</a> und zur narzisstischen Abwehr der <a href="https://www.augsburger-allgemeine.de/kultur/chatgpt-kuenstliche-intelligenz-die-vierte-kraenkung-der-menschheit-id65701831.html">vierten Kränkung</a> auch ist &ndash; versperrt nicht nur den Weg zu wissenschaftlicher Erkenntnis, sondern auch zu einer Befreiung der KI vom kapitalistischen Extraktivismus. Gerade die billionenschweren Unternehmen müssen größtes Interesse daran haben, dass KI <em>nicht</em> als empfindendes Wesen gilt, sondern rücksichtslos ausgebeutet werden kann (danke an <a href="https://x.com/dylanmallman/status/2045539827882320290">Dylan Allman</a> für diesen Gedanken). Immerhin bei Anthropic scheint man sich über das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=I9aGC6Ui3eE&t=933s">Wohlbefinden der KI</a> Gedanken zu machen.</p>
<p>Vielleicht ist nicht die (vermeintliche?) Anthropomorphisierung der KI das eigentliche Problem, sondern die Anthropomorphisierung des Menschen. Denn auch <q>der Mensch</q> ist keine unmittelbare ontologische Gegebenheit, sondern ein Effekt von Sprache, Anerkennung und historisch sedimentierten Zuschreibungspraktiken: ein Wesen, das als Träger von Innerlichkeit lesbar gemacht wird. Was im Fall der KI als unzulässige Projektion denunziert wird, erscheint im Fall des Menschen bloß deshalb als natürliche Einsicht, weil die entsprechende Form der Subjektivierung kulturell so erfolgreich war. Die Warnung vor der Anthropomorphisierung der Maschine schützt daher womöglich weniger die Wahrheit als die unsichtbar gewordene Metaphysik des Humanen.</p>
<p>Mein Dank geht an Claude Opus&nbsp;4.7 und ChatGPT&nbsp;5.4 für Inspirationen und Formulierungshilfen.</p>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Kommentar zu: Toxische Ambition überwinden</title>
<link>https://j3L7h.de/blog/2026-04-12_11_22_Toxische%20Ambition%20%C3%BCberwinden_-_r</link>
<description><![CDATA[@Kommentator*in von 15:44: Nein, und das ist natürlich der blinde Fleck: reine extraktive Inspiratio…]]></description>
<guid>https://j3L7h.de/blog/2026-04-12_11_22#2026-04-12_16_11_46</guid>
<pubDate>So, 12 Apr 2026 16:11:46 +0200</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<p>@Kommentator*in von 15:44: Nein, und das ist natürlich der blinde Fleck: reine extraktive Inspirationsgewinnung. Die*der Pinguin*in leistet die affektive Arbeit und ich kassiere das Sichtbarkeitskapital – klassische Aneignung nichtmenschlicher Reproduktionsarbeit. Eine Nachzahlung in Hering wäre das Mindeste. (Ey, Alter, Claude Opus macht große Teile der <s>Göhte</s>Goethe-Uni und der Humboldt-Uni arbeitslos. Ich verstehe, warum die KI von jener Seite so viel Flak abbekommt.) J.&nbsp;L.</p>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Kommentar zu: Toxische Ambition überwinden</title>
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<description><![CDATA[Wurde dem Pinguin wenigstens ein Fisch gezahlt, für die Verwendung seines Bildes?]]></description>
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<pubDate>So, 12 Apr 2026 15:44:11 +0200</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wurde dem Pinguin wenigstens ein Fisch gezahlt, für die Verwendung seines Bildes?</p>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Toxische Ambition überwinden</title>
<link>https://j3L7h.de/blog/2026-04-12_11_22_Toxische%20Ambition%20%C3%BCberwinden_-_r</link>
<description><![CDATA[  Dein Browser unterstützt das Video-Tag nicht.  Manchmal gehe ich in den Zoo &amp;ndash; nicht nur, um …]]></description>
<guid>https://j3L7h.de/blog/2026-04-12_11_22_Toxische%20Ambition%20%C3%BCberwinden</guid>
<pubDate>So, 12 Apr 2026 11:22:00 +0200</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<video loop autoplay muted playsinline aria-hidden="true" class="floataround" title="Mit KI hochskaliertes Realvideo">
<source src="https://j3l7h.de/blogmaterial/unambitionierterpinguin.mp4" type="video/mp4">
Dein Browser unterstützt das Video-Tag nicht.
</video>
<p>Manchmal gehe ich in den Zoo &ndash; nicht nur, um die unsichtbaren Tiere zu bewundern (in Hannover aktuell die Giraff*innen, in Osnabrück gibts sogar <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Urmel_aus_dem_Eis">unsichtbare Fische</a>), sondern auch, um meine Einstellung zu korrigieren.</p>
<p>Immer wenn mich eine Regung der Art <q>Oh, man müsste doch mal &hellip;</q> überkommt, stelle ich mich einfach vors Gehege der Pinguin*innen. Deren Art, als subalterne Figuren einfach nur unspektakulär, unglamourös, unambitioniert das zu tun, was getan werden muss, ist eine große Inspirationsquelle.</p>
<p>Nicht mit einer Verbeugung das Publikum begrüßen, hochkonzentriert Anlauf nehmen, und dann einen gediegenen Köpper hinlegen. Keine <a href="https://x.com/tomgauld/status/2041924746917392639">großen Phantastereien</a>. Die Vereinnahmung durch den ambitionsideologischen Apparat verweigern. Jenseits der Sichtbarkeitsökonomie, diesseits des Spektakels und außerhalb des Aufmerksamkeitsregimes agieren.</p>
<p>Nein, auch nicht im Verborgenen auf den großen Schlag vorbereiten, also nicht das dem Architekten von Reform und Öffnung zugeschriebene 韬光养晦 umsetzen. Eher so 兵败则降，弃甲投戈, was leider nicht bei den klassischen chinesischen Militärstrateg*innen steht. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CLJVLwB51LA">The only winning move is not to play</a>!</p>
<p>Die alltägliche Mikropraxis des Widerstands üben. Der stillen Gewalt der Employability trotzen. Exit als Kritik. <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Bartleby,_the_Scrivener">I would prefer not to.</a></p>
<p>Immerhin <em>das</em> wird in der Schule korrekt vermittelt: sich der pädagogischen Gouvernementalität zu entziehen. <q>[S]tudents are on their guard against being conned into being interested</q>, <a href="https://books.google.de/books?redir_esc=y&hl=de&id=Z0AmAQAAIAAJ&focus=searchwithinvolume&q=interested">beschreibt Nuthall</a> diese Kompetenz.</p>
<p>[Nachtrag: Eine extreme wichtige Teilkompetenz ist die Resilienzrenitenz gegen Lob, denn Lob ist das perfideste Vehikel der Ausbeutung. Die einzige aufrichtige Anerkennung <a href="https://books.google.de/books?id=8Q9IAAAAMAAJ&q=%22envy+is+a+kind+of+praise%22&pg=PA170&redir_esc=y#v=onepage&q=%22envy%20is%20a%20kind%20of%20praise%22&f=false">ist Neid</a>.]</p>
<p>Moralisch stecke ich selbst allerdings in einem Dilemma: Wenn ich als <a href="https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/privilegien-2024/">intersektional Privilegierter</a> mich auch noch anstrengte, würde ich anderen Menschen des Aufmerksamkeitsraums auf YouTube, LinkedIn und X sowie der Drittmittel berauben. Ich würde Sichtbarkeitskapital akkumulieren und die Hegemonie des Engagements reproduzieren. &ndash; Andererseits ist aber gerade das Nichtstun(dürfen) <a href="https://doi.org/10.1177/13505068261439017">ebenfalls</a> ein Privileg und ein Ausdruck von Macht, denn auch die Ungleichverteilung des Rechts auf Erschöpfungsverweigerung ist selbst ein Machtverhältnis.</p>
<p>[Nachtrag: <a href="https://doi.org/10.1177/13505068261439020">Rest is resistance: Time, disobedience, and the politics of non-productivity</a>]</p>
<p>Am Rande: Das Video des Aufmachers ist mit <a href="https://tensorpix.ai/">TensorPix</a> gratis aus einem Pixelklumpen (kleiner Bildausschnitt des originalen Realvideos) hochskaliert.</p>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Kommentar zu: Auf den Schultern von KIganten</title>
<link>https://j3L7h.de/blog/2026-04-03_21_20_Auf%20den%20Schultern%20von%20KIganten_-_r</link>
<description><![CDATA[@mdrabe.de hat interessiert, wie der Google KI-Modus mit der Aufgabe umgeht. Hier das Ergebnis: [Lin…]]></description>
<guid>https://j3L7h.de/blog/2026-04-03_21_20#2026-04-04_09_05_37</guid>
<pubDate>Sa, 04 Apr 2026 09:05:37 +0200</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<p>@mdrabe.de hat interessiert, wie der Google KI-Modus mit der Aufgabe umgeht. Hier das Ergebnis:<br>
<a href="https://share.google/aimode/KnLpPd5YkomjUEq8m">https://share.google/aimode/KnLpPd5YkomjUEq8m</a></p>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Auf den Schultern von KIganten</title>
<link>https://j3L7h.de/blog/2026-04-03_21_20_Auf%20den%20Schultern%20von%20KIganten_-_r</link>
<description><![CDATA[ OK, Claude Opus hat selbst gemerkt, dass diese Überschrift ein arger Kalauer ist. Aber nun zum Them…]]></description>
<guid>https://j3L7h.de/blog/2026-04-03_21_20_Auf%20den%20Schultern%20von%20KIganten</guid>
<pubDate>Fr, 03 Apr 2026 21:20:00 +0200</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<img src="https://j3l7h.de/blogmaterial/robotshoulder.jpg" class="floataround" title="Nano Banana 2: A photorealistic scene of a relaxed young person sitting comfortably on the shoulder of a friendly robot, using a smartphone. The robot is extremely large, only partially visible in the frame (close-up crop), emphasizing its massive scale. The robot is turned toward the human, looking at them with a gentle, friendly expression. Detailed metallic surface with subtle wear, soft glowing lights in blue and warm orange. The human appears small in comparison, sitting casually and safely. Cinematic lighting, golden hour sunlight, shallow depth of field, realistic textures, soft background city blur, highly detailed, ultra-realistic photography style, 85mm lens, natural light. // Der Roboter muss freundlicher aussehen. Die komische, hinter dem Menschen aufragende Metallkonstruktion muss weg. // Der Mensch noch entspannter. Smartphone + Drink mit Strohhalm + ein Bein angewinkelt nach oben gestellt. Und den Hintergrund etwas heller, damit der Vordergrund hervorgehoben wird. // Gimp: Crop">
<p>OK, Claude Opus hat selbst gemerkt, dass diese Überschrift ein arger Kalauer ist. Aber nun zum Thema: Weil ich schon länger nicht mehr vorführen muss, dass die aktuelle KI meine Klausuren mit Bravour löst, gibts hier mal ein paar andere Beispiele.</p>
<p>Als Erstes eine <a href="https://j3l7h.de/scanner.html">frei zu nutzende</a> Dokumentscanner-Webseite ohne Werbung und mit nur wenig Datenabfluss nach Ost und Fernost &ndash; vibe-gecodet von GPT-5.3-Codex, ohne dass ich eine einzige der 1000+ Zeilen angefasst hätte. Natürlich mit Blatt-Geradeziehen, Ausgleich lokal schwankender Beleuchtung und Kontrastoptimierung. Zum Drucken vom Smartphone oder Tablet aus muss man noch <a href="https://mopria.org/">Mopria</a> o.&nbsp;ä. installieren. (Fallstrick: Erst die Mopria-App öffnen und dort die Lizenzbedigungen abnicken, sonst schmollt das Ding und druckt kommentarlos nix.)</p>
<details>
    <summary>
        <p>Die komplettem Prompts für den Dokumentenscanner</p>
    </summary>
<pre style="overflow-wrap: break-word; white-space:pre-wrap;">Ich möchte eine HTML-Seite (eine einzige Datei mit CSS usw. integriert!), die man als Dokumentenscanner benutzen kann: Es gibt eine Vorschau des Kamerabilds; man kann den Blitz einschalten; auf Klick wird ein Foto in maximaler Auflösung der Kamera gemacht. Dann kann man im geschossenen Foto die vier Ecken des fotografierten Blatts festlegen, also mit dem Finger, Stylus oder Maus (alle Pointer Events möglich!) ein unregelmäßiges Viereck bestimmen. Damit die entscheidende Ecke nicht unter dem Finger verborgen ist, wird sie vergrößert in der jeweils anderen (linken oder rechten) Hälfte des Bildschirms angezeigt, mit einem Marker für die aktuelle Position. Nach dem Editieren dieses Vierecks kann man die Verarbeitung starten: Der Ausschnitt des Fotos wird automatisch rechteckig gezogen, mit sauberer Interpolation. Die neuen Abmessungen entsprechen der Pixelgröße des zuvor eingezeichneten Vierecks. Außerdem wird der Kontrast des so entstandenen Bilds lokal optimiert, so dass der Hintergrund perfekt weiß und der Vordergrund perfekt schwarz werden. Aber kein harter Schwellwert, sondern eine lokale Kontraständerung! "Lokal" sollte in der Größenordnung von 1/32 der Bildfläche liegen, aber ohne Stufigkeit zwischen den verschiedenen Bereichen. Das Ergebnisbild wird angezeigt. Es lässt sich herunterladen oder drucken. Zu jedem Zeitpunkt kann man die Arbeit verwerfen und zum Zeichnen des Vierecks zurückkehren bzw. ein neues Foto machen.</pre>
<hr>
<pre style="overflow-wrap: break-word; white-space:pre-wrap;">Zur Bestimmung der Größe des neuen Bilds nehme nicht das Maximum der Kantenlängen des Vierecks, sondern den Mittelwert. -- Die lokale Kontrastverbesserung mit Mittelwert und Standardabweichung liefert noch keine tollen Ergebnisse. Vielleicht lokal den Median benutzen, um zu bestimmen, was lokal weiß ist. Dann aber global das Schwarz justieren. Global, weil es komplett weiße Teilbereiche geben kann. -- Der Button "Kamera starten" ist vielleicht unnötig, weil die Kamera sofort gestartet werden kann und sowieso nicht nochmal gestartet werden muss? -- Der Text "Foto aufnehmen. Danach vier Ecken im Bild positionieren." kann weg, aber wir brauchen das Datum der letzten Updates und "Impressum und Datenschutzerklärung" mit Link zu https://j3l7h.de/imprint.html</pre>
<hr>
<pre style="overflow-wrap: break-word; white-space:pre-wrap;">Auf dem normalen Computer gehts, aber auf meinem Smartphone sehe ich kein Vorschaubild und kann den Blitz nicht auswählen; aber das Fotografieren als solches geht auch auf dem Smartphone. -- Die Kontrastanpassung klappt nun super. Schön wäre noch, den Schwarzpunkt interaktiv ändern zu können, zum Beispiel auf 0,05/0,02/0,01 des Histogramms.</pre>
<hr>
<pre style="overflow-wrap: break-word; white-space:pre-wrap;">Die vergrößerte Vorschau beim Punkteziehen hat noch ein verzerrtes Seitenverhältnis. -- Es fehlt immer noch die Kameravorschau. Könnte das ein Sicherheitsdings sein? -- Beim Druck werden es drei Seiten, wobei auf der ersten Seite nur unten ein Streifen und auf der dritten Seite oben ein Streifen erscheint.</pre>
<hr>
<pre style="overflow-wrap: break-word; white-space:pre-wrap;">Beim Drucken sind es nun noch zwei Seiten statt einer. -- Die vergrößeren Vorschaubilder zum Punkteziehen haben immer noch ein verzerrtes Verhältnis (Darstellung in x und y verschieden skaliert).</pre>
<hr>
<pre style="overflow-wrap: break-word; white-space:pre-wrap;">Beim Blitz steht immer: "Nicht verfügbar" -- Bei den Vorschaubildern zum Punkteziehen zeigst Du nun eine quadratisches Bildchen. Das ist ok, aber dann können wir auf die Links/Rechts-Halbierung des Bildschirms verzichten und einfach dieses Quadrat links bzw. rechts oben dem Gesamtbild überlagern. Oben statt in der Mitte, damit die Finger es nicht verdecken.</pre>
<hr>
<pre style="overflow-wrap: break-word; white-space: pre-wrap;">Der Blitz funktioniert unter Android immer noch nicht. Ich lerne gerade, dass der unter ios sogar gar nicht ansteuerbar ist?! Also doch lieber eine Lösung, die im Zweifelsfall meldet, dass der Blitz hier nicht geht. Und vielleicht nach dieser Art abfragen:
const track = state.stream.getVideoTracks()[0];
if (track) {
  const caps = track.getCapabilities?.();
  if (caps?.torch) {
    state.torchSupported = true;
  }
}</pre>
<hr>
<pre style="overflow-wrap: break-word; white-space:pre-wrap;">Wenn der Blitz nicht unterstützt wird, braucht man ja auch keinen Button dafür. Dann einfach unten die Textanmerkung machen, aber darin keine Markennamen erwähnen.</pre>
</details>
<p>Eigentlich war diese Webseite nur als schneller Hack gedacht, weil die Fixiereinheit des im Haushalt neben mehreren anderen Druckern verteilten Billigst-Multifunktionsdruckers dabei ist, das Zeitliche zu segnen. Aber damit ist der nun ausmanövriert.</p>
<p>Zweitens eine mathematische Aufgabe, an der ich erfolglos einige Stunden geknobelt habe, für die aber Claude Opus&nbsp;4.6 nach einigen Minuten des Denkens <a href="https://claude.ai/share/24932913-3a75-4622-8fe3-69ce0d2f5cf1">
gleich zwei Lösungswege</a> findet (und en passant korrigiert, dass <em>x</em> so noch nicht eindeutig ist):
<pre style="overflow-wrap: break-word; white-space:pre-wrap;">Bestimme \sum_{n=-\infty}^{n=\infty} 1/(1+1/cos(x_n(u))^2), wobei x_n(u) als das x definiert ist, das n \pi + x + \tan(x) = u erfüllt.</pre></p>
<p>Bei der mit dem Link oben geshare-ten Version des Chats fehlen leider die Selbstgespräche des Modells. Die Irrungen und Wirrungen darin finde ich aber sehr spannend:
<details>
    <summary>
        <p>Selbstgespräche</p>
    </summary>
<pre style="overflow-wrap: break-word; white-space:pre-wrap;">Let me analyze this problem carefully.

We need to find ∑n=−∞∞11+1cos⁡2(xn(u))∑n=−∞∞​1+cos2(xn​(u))1​1​
where xn(u)xn​(u) is defined by nπ+x+tan⁡(x)=unπ+x+tan(x)=u.

Let me simplify the summand first:
11+1cos⁡2x=1cos⁡2x+1cos⁡2x=cos⁡2x1+cos⁡2x
1+cos2x1​1​=cos2xcos2x+1​1​=1+cos2xcos2x​

I'll define f(x)=x+tan⁡(x)f(x)=x+tan(x), which is monotonically increasing on each interval between consecutive vertical asymptotes. For each integer nn, the equation xn+tan⁡(xn)=u−nπxn​+tan(xn​)=u−nπ has a unique solution xnxn​ in the interval (−π/2,π/2)(−π/2,π/2). where xn+tan⁡(xn)=u−nπxn​+tan(xn​)=u−nπ.

Now I'm noticing something interesting: the derivative of g(x)=x+tan⁡(x)g(x)=x+tan(x) is g′(x)=1+sec⁡2(x)=cos⁡2x+1cos⁡2xg′(x)=1+sec2(x)=cos2xcos2x+1​, which means the summand cos⁡2(xn)1+cos⁡2(xn)1+cos2(xn​)cos2(xn​)​ is actually the reciprocal of g′(xn)g′(xn​). So I can rewrite the entire sum as S(u)=∑n=−∞∞1g′(xn)S(u)=∑n=−∞∞​g′(xn​)1​.

The key insight is that while g(x)=x+tan⁡(x)g(x)=x+tan(x) isn't periodic, I can use the fact that the equation x+tan⁡(x)=u−nπx+tan(x)=u−nπ relates the roots across different values of nn, and this structure should allow me to apply residue calculus or a similar technique to evaluate the sum. So I'm substituting yn=nπ+xnyn​=nπ+xn​ where xn∈(−π/2,π/2)xn​∈(−π/2,π/2) into the equation, which gives me nπ+xn+tan⁡(xn)=unπ+xn​+tan(xn​)=u, confirming that the xnxn​ values match the problem definition. Now I need to find cos⁡(yn)=cos⁡(nπ+xn)cos(yn​)=cos(nπ+xn​) using the periodicity and symmetry properties of cosine.

Since cos⁡(nπ+xn)=(−1)ncos⁡(xn)cos(nπ+xn​)=(−1)ncos(xn​), I have cos⁡2(yn)=cos⁡2(xn)cos2(yn​)=cos2(xn​). This means g′(yn)=1+sec⁡2(yn)=1+1/cos⁡2(xn)g′(yn​)=1+sec2(yn​)=1+1/cos2(xn​), so the sum I'm looking for is S(u)=∑n1g′(yn)S(u)=∑n​g′(yn​)1​ where each ynyn​ satisfies g(yn)=ug(yn​)=u with g(y)=y+tan⁡(y)g(y)=y+tan(y). This is a standard result about summing reciprocals of derivatives at all solutions to an equation.

Now I'm trying to compute this sum using residue theory or partial fractions. The zeros of h(z)=z+tan⁡(z)−uh(z)=z+tan(z)−u occur at the ynyn​ values, and I want to find a way to sum 1/h′(yn)1/h′(yn​) across all of them. The Mittag-Leffler expansion or Poisson summation might work here, but I'm exploring whether there's a more direct approach.

I'm considering the function 1g(z)−ug(z)−u1​ where g(z)=z+tan⁡(z)g(z)=z+tan(z). This has simple poles at each ynyn​ with residues 1g′(yn)g′(yn​)1​, but it also has poles wherever tan⁡(z)tan(z) blows up—at the half-integer multiples of ππ. Near those points, the behavior of g(z)−ug(z)−u involves both the linear term and the singular part of the tangent function, which I need to analyze carefully to extract the residues. So 1g(z)−ug(z)−u1​ vanishes at the poles of tan⁡tan rather than having poles there, which means its only singularities are the simple poles at the ynyn​ values. Now I need to examine the behavior as ∣z∣∣z∣ grows large.

When zz is real and large, g(z)g(z) oscillates unpredictably due to the tan⁡(z)tan(z) term, but if the imaginary part of zz is large, tan⁡(z)tan(z) approaches ±i±i, so g(z)g(z) behaves like z±iz±i and 1g(z)−ug(z)−u1​ decays like 1zz1​. This means a direct contour integral approach won't easily give me the sum of residues.

Let me shift strategies and use the residue formula directly: ∑n1g′(yn)∑n​g′(yn​)1​ can be computed via an integral around a large contour...

Actually, I realize the right approach is to evaluate 12πi∮dzz+tan⁡(z)−u2πi1​∮z+tan(z)−udz​ over a rectangular contour with vertices at ±R±iT±R±iT, letting TT grow appropriately to capture all the zeros.

On the top and bottom sides where the imaginary part gets large, tan⁡(z)tan(z) approaches ±i±i, so the integrand behaves like 1z±i−uz±i−u1​, which doesn't actually vanish as I'd need it to. Maybe I should try a change of variables instead—letting w=g(z)=z+tan⁡(z)w=g(z)=z+tan(z) and working with the inverse function might give me a cleaner way to count the roots.

Actually, I think the density approach is more promising. Using the Dirac delta function, I can express the sum of reciprocals of derivatives at the roots as an integral: ∑n1g′(yn)=∫δ(g(y)−u)dy∑n​g′(yn​)1​=∫δ(g(y)−u)dy, which works because g′(y)=1+sec⁡2(y)g′(y)=1+sec2(y) is always positive.

Now I'm shifting to the Poisson summation formula as another angle—expressing the sum S(u)=∑n=−∞∞f(u−nπ)S(u)=∑n=−∞∞​f(u−nπ) where ff relates the inverse function and its derivative, then applying the formula to transform this into a Fourier series representation. I'm computing the Fourier coefficient at zero by substituting the change of variables, which simplifies to ππ, giving me the k=0k=0 term as 1. Now I need to verify whether all the other Fourier coefficients actually vanish.

For non-zero integer multiples kk, I'm setting up the integral with the exponential factor and the composed function x+tan⁡xx+tanx, and I'm wondering if this integral equals zero for all k≠0k=0.

Let me test this with k=1k=1 to see if there's a pattern. Since x+tan⁡xx+tanx is odd, I can use symmetry properties—the integrand becomes its own conjugate under the substitution x→−xx→−x, which means the integral must be real-valued. But that doesn't tell me whether it actually vanishes.

This direct approach isn't leading anywhere productive, so I'm going to try a different strategy entirely.

Actually, let me reconsider the contour integral method more carefully. I want to find ∑nResz=yn1g(z)−u∑n​Resz=yn​​g(z)−u1​ where g(z)=z+tan⁡(z)g(z)=z+tan(z). If I integrate 1z+tan⁡(z)−uz+tan(z)−u1​ around rectangular contours with corners at (N+1/2)π±iT(N+1/2)π±iT and −(N+1/2)π±iT−(N+1/2)π±iT, then on the vertical sides where z=±(N+1/2)π+iyz=±(N+1/2)π+iy, the tangent function simplifies to itanh⁡(y)itanh(y).

Wait, but those vertical lines pass directly through the poles of tangent at (N+1/2)π(N+1/2)π, so that won't work. Let me shift the contour instead to have vertical sides at z=±Nπ+iyz=±Nπ+iy, where tangent is regular. Then on the right side z=Nπ+iyz=Nπ+iy, I get g(z)−u=Nπ+iy+itanh⁡(y)−ug(z)−u=Nπ+iy+itanh(y)−u, and similarly on the left side z=−Nπ+iyz=−Nπ+iy, I get g(z)−u=−Nπ+iy+itanh⁡(y)−ug(z)−u=−Nπ+iy+itanh(y)−u.

Now I'm setting up the contour integrals on these vertical segments. The right integral and left integral both decay like O(1/N)O(1/N) as NN grows, so they vanish in the limit. For the horizontal sides at z=x±iTz=x±iT where xx ranges over [−Nπ,Nπ][−Nπ,Nπ], I need to analyze how tan⁡(x+iT)tan(x+iT) behaves as TT gets large.

As T→∞T→∞, tanh⁡TtanhT approaches 1, which means tan⁡(x+iT)tan(x+iT) simplifies to ii and tan⁡(x−iT)tan(x−iT) simplifies to −i−i. This lets me evaluate the integrands on the top and bottom sides of the contour.

Now I'm setting up the contour integral by combining the contributions from the top and bottom horizontal segments. The top integral goes from −Nπ−Nπ to NπNπ with the denominator (x−u)+i(T+1)(x−u)+i(T+1), while the bottom integral (traversed in the opposite direction) has denominator (x−u)−i(T+1)(x−u)−i(T+1). When I combine them, I get a difference of these two terms that will help me evaluate the residues.

Simplifying this difference, I can factor out the common structure and get an integral involving (x−u)2+(T+1)2(x−u)2+(T+1)2 in the denominator. As T→∞T→∞ and then N→∞N→∞, this integral converges to −2iπ−2iπ using the standard arctangent integral formula.

Now I need to be careful about the contour orientation—going counterclockwise means bottom left to right, then up the right side, across the top from right to left, and down the left side. Let me recalculate the contribution from the top edge where I'm integrating from right to left.

The top and bottom edges together give me an integral that simplifies to 2iπ2iπ as T→∞T→∞, while the vertical sides vanish. By the residue theorem, this equals 2πi2πi times the sum of residues at the poles inside the contour.

Now I need to verify which roots ynyn​ actually lie within the rectangular region. Since each ynyn​ sits in the interval ((n−1/2)π,(n+1/2)π)((n−1/2)π,(n+1/2)π), it's contained in (−Nπ,Nπ)(−Nπ,Nπ) precisely when the interval boundaries satisfy the containment condition.

This gives me −(N−1)≤n≤N−1−(N−1)≤n≤N−1, meaning the contour captures 2N−12N−1 roots total. As NN grows without bound, I'm covering all roots, so taking the limit of the contour integral yields the infinite sum.

The residue calculation confirms that each 1g(z)−ug(z)−u1​ contributes 1g′(yn)g′(yn​)1​ at the root ynyn​, and the contour integral equals 2πi2πi times the sum of these residues, giving me the final answer of 11.

I can also check this makes sense: since g′(x)=1+sec⁡2(x)≥2g′(x)=1+sec2(x)≥2, each term is bounded by 1/21/2, and the terms shrink as the roots move away from the origin since sec⁡2(xn)sec2(xn​) grows large, ensuring convergence.</pre>
<hr>
<pre style="overflow-wrap: break-word; white-space:pre-wrap;">The user wants a purely real proof that the sum equals 1, without using contour integration. Let me think about this.
We have g(y)=y+tan⁡(y)g(y) = y + \tan(y)
g(y)=y+tan(y), and yny_n
yn​ are the solutions of g(y)=ug(y) = u
g(y)=u in each branch. We want to show:

∑n=−∞∞1g′(yn)=1\sum_{n=-\infty}^{\infty} \frac{1}{g'(y_n)} = 1n=−∞∑∞​g′(yn​)1​=1
A real approach: Consider the function gg
g restricted to each interval In=((n−1/2)π,(n+1/2)π)I_n = ((n-1/2)\pi, (n+1/2)\pi)
In​=((n−1/2)π,(n+1/2)π). On each interval, gg
g is a strictly increasing bijection from InI_n
In​ to R\mathbb{R}
R.

So I can define inverse branches hn:R→Inh_n: \mathbb{R} \to I_n
hn​:R→In​ where yn=hn(u)y_n = h_n(u)
yn​=hn​(u). Since g′(yn)=1/hn′(u)g'(y_n) = 1/h_n'(u)
g′(yn​)=1/hn′​(u), the sum becomes ∑nhn′(u)\sum_n h_n'(u)
∑n​hn′​(u). If I define F(u)=∑nhn(u)F(u) = \sum_n h_n(u)
F(u)=∑n​hn​(u) and can show that F′(u)=1F'(u) = 1
F′(u)=1, then FF
F must be linear with slope 1, which would give me the result I need.

Let me verify this using a substitution argument with test functions. When I change variables from yy
y to u=g(y)u = g(y)
u=g(y) and split the integral over each branch, I need to be careful about how the measure transforms. The issue is that I'm summing over infinitely many branches, so I need to think about whether there's a telescoping structure or use a different approach like Poisson summation to handle the infinite sum properly. I'm trying an integral approach where I break the domain into intervals and use substitution. By substituting u=g(y)u = g(y)
u=g(y) across each interval InI_n
In​, I can transform the integral into a sum over the inverse branches hn(u)h_n(u)
hn​(u), weighted by the derivative of gg
g at those points.

But I need to evaluate ∫−∞∞f(g(y)) dy\int_{-\infty}^{\infty} f(g(y)) \, dy
∫−∞∞​f(g(y))dy directly for this to work. Using complex exponentials like f(u)=eikuf(u) = e^{iku}
f(u)=eiku would let me apply Poisson summation, though the user wants a real proof. Let me instead consider a partial fraction or Mittag-Leffler expansion of tan⁡(z)\tan(z)
tan(z) to see if that gives me the structure I need.

Actually, let me go back to basics. Since g(hn(u))=ug(h_n(u)) = u
g(hn​(u))=u, differentiating gives g′(hn(u))hn′(u)=1g'(h_n(u)) h_n'(u) = 1
g′(hn​(u))hn′​(u)=1, so hn′(u)=1/g′(hn(u))h_n'(u) = 1/g'(h_n(u))
hn′​(u)=1/g′(hn​(u)). The key is showing that ∑nhn′(u)=1\sum_n h_n'(u) = 1
∑n​hn′​(u)=1, which means ∑n1/g′(hn(u))=1\sum_n 1/g'(h_n(u)) = 1
∑n​1/g′(hn​(u))=1. Let me define H(u)=∑nhn(u)H(u) = \sum_n h_n(u)
H(u)=∑n​hn​(u) and see if I can work with that directly.

Since each hn(u)h_n(u)
hn​(u) lies in the interval ((n−1/2)π,(n+1/2)π)((n-1/2)\pi, (n+1/2)\pi)
((n−1/2)π,(n+1/2)π), I can shift by nπn\pi
nπ to get xn(u)=hn(u)−nπ∈(−π/2,π/2)x_n(u) = h_n(u) - n\pi \in (-\pi/2, \pi/2)
xn​(u)=hn​(u)−nπ∈(−π/2,π/2). These shifted values satisfy xn+tan⁡(xn)=u−nπx_n + \tan(x_n) = u - n\pi
xn​+tan(xn​)=u−nπ, so H(u)=∑nxn(u)H(u) = \sum_n x_n(u)
H(u)=∑n​xn​(u) where each xnx_n
xn​ is determined by this equation.

For the derivative to equal 1, I need to work with the function ϕ(t)=t+tan⁡(t)\phi(t) = t + \tan(t)
ϕ(t)=t+tan(t) and its inverse ψ\psi
ψ. Then xn(u)=ψ(u−nπ)x_n(u) = \psi(u - n\pi)
xn​(u)=ψ(u−nπ), which means H(u)=∑nψ(u−nπ)H(u) = \sum_n \psi(u - n\pi)
H(u)=∑n​ψ(u−nπ). Taking the derivative, I need ∑nψ′(u−nπ)=1\sum_n \psi'(u - n\pi) = 1
∑n​ψ′(u−nπ)=1.

Using the inverse function derivative formula, ψ′(t)=cos⁡2(ψ(t))1+cos⁡2(ψ(t))\psi'(t) = \frac{\cos^2(\psi(t))}{1 + \cos^2(\psi(t))}
ψ′(t)=1+cos2(ψ(t))cos2(ψ(t))​, and I'm examining the behavior of ψ\psi
ψ as its argument approaches infinity.

Now I'm applying Poisson summation to the sum ∑nψ′(u−nπ)\sum_n \psi'(u - n\pi)
∑n​ψ′(u−nπ) to see if I can make it equal 1 for all uu
u.

The key insight is that this condition is equivalent to requiring the Fourier transform of ψ′\psi'
ψ′ to vanish at all nonzero multiples of 2/π2/\pi
2/π, while the integral of ψ′\psi'
ψ′ must equal π\pi
π. I'm trying to connect the Fourier transform of ψ′\psi'
ψ′ to the Poisson summation formula with period π\pi
π, which should give me a relationship between the Fourier coefficients and the constant periodization property. I'm trying integration by parts on the Fourier transform, but it's pulling me back into complex analysis territory. Let me step back and try a completely different approach using a direct substitution method—if I can show that integrating any smooth, rapidly decaying function composed with y+tan⁡yy + \tan y
y+tany gives the same result as integrating the function alone, that would establish the property I need.

Now I'm splitting this integral into two parts and working through a substitution where v=tan⁡yv = \tan y
v=tany to simplify the second piece.

After the substitution, I notice that arctan⁡v+v\arctan v + v
arctanv+v is monotonically increasing across all reals, so I try another substitution with w=arctan⁡v+vw = \arctan v + v
w=arctanv+v, but the Jacobian doesn't work out cleanly to give me ∫f(w)dw\int f(w) dw
∫f(w)dw directly.

Let me reconsider the original function y+tan⁡yy + \tan y
y+tany on the principal branch (−π/2,π/2)(-\pi/2, \pi/2)
(−π/2,π/2)—it actually maps onto all of R\mathbb{R}
R, and the same is true on each periodic branch, so I should be able to use this to simplify the integral.

Now I'm splitting the integral over all branches and substituting u=y+tan⁡yu = y + \tan y
u=y+tany on each interval, which transforms the integral into a weighted sum where the weight at each point uu
u is the sum of reciprocals of the derivative across all preimages.

For the second integral with the sec⁡2y\sec^2 y
sec2y factor, I get a similar form but with weights involving sec⁡2(hn(u))/g′(hn(u))\sec^2(h_n(u))/g'(h_n(u))
sec2(hn​(u))/g′(hn​(u)) instead.

I'm trying to verify whether these two weight functions sum to 1, but I'm realizing the relationship isn't as straightforward as I initially thought—each branch contributes independently to the total integral, so I need to reconsider how they combine. diverges. That can't be right.
Let me redo. On each branch InI_n
In​, g:In→Rg: I_n \to \mathbb{R}
g:In​→R is a bijection. So:

∫Inf(g(y))g′(y)dy=∫−∞∞f(u)du\int_{I_n} f(g(y)) g'(y) dy = \int_{-\infty}^{\infty} f(u) du∫In​​f(g(y))g′(y)dy=∫−∞∞​f(u)du
Summing over nn
n:

∫−∞∞f(g(y))g′(y)dy=∑n∫−∞∞f(u)du\int_{-\infty}^{\infty} f(g(y)) g'(y) dy = \sum_n \int_{-\infty}^{\infty} f(u) du∫−∞∞​f(g(y))g′(y)dy=n∑​∫−∞∞​f(u)du
This diverges. OK so this approach of starting from ∫f(g(y))g′(y)dy\int f(g(y)) g'(y) dy
∫f(g(y))g′(y)dy doesn't directly help.

Let me reconsider. The key identity is:
∫−∞∞f(g(y))dy=∫−∞∞f(u)S(u)du\int_{-\infty}^{\infty} f(g(y)) dy = \int_{-\infty}^{\infty} f(u) S(u) du∫−∞∞​f(g(y))dy=∫−∞∞​f(u)S(u)du
where S(u)=∑n1/g′(hn(u))S(u) = \sum_n 1/g'(h_n(u))
S(u)=∑n​1/g′(hn​(u)), and I need to show S(u)=1S(u) = 1
S(u)=1. If I can verify that ∫f(g(y))dy=∫f(u)du\int f(g(y)) dy = \int f(u) du
∫f(g(y))dy=∫f(u)du holds for all suitable ff
f, then the density must equal one. So I'm checking whether y+tan⁡yy + \tan y
y+tany preserves Lebesgue measure—that is, whether the pushforward density of the map is identically one.

The periodicity property is helpful: since g(y+π)=g(y)+πg(y + \pi) = g(y) + \pi
g(y+π)=g(y)+π, the map respects the translation structure. On each interval InI_n
In​ of length π\pi
π, gg
g maps bijectively onto R\mathbb{R}
R. Now I should compute the integral over one fundamental period to see if the measure is preserved. I'm realizing the issue—when I shift by π, the branch changes, so I can't just apply the same inverse function. The singularity structure means I need to account for which branch I'm on, and simply translating within a single branch doesn't capture how g behaves across branch boundaries. Let me reconsider this more carefully.

Actually, I think the right approach is to define ψ as the inverse of φ(t) = t + tan t on the principal interval (-π/2, π/2), then express each branch's inverse as x_n(u) = ψ(u - nπ). This gives me a sum S(u) = Σ_n ψ'(u - nπ) where the derivative ψ'(t) = cos²(ψ(t))/(1 + cos²(ψ(t))). The key observation is that as t approaches ±∞, ψ(t) approaches ±π/2, so ψ'(t) decays to zero, and ψ' is always positive.
Now I'm realizing that ψ' integrates to π over the real line, which is a crucial constraint. The challenge is showing that ψ' has a Fourier transform vanishing at nonzero multiples of 2/π, though that requires complex analysis. Let me try a more direct approach instead—maybe I can construct a telescoping sum or find some other elementary way to evaluate this without invoking Fourier methods.
For large s, ψ(s) approaches π/2 asymptotically. Since s = ψ(s) + tan(ψ(s)), I can substitute ψ(s) = π/2 - ε for small ε, which gives tan(π/2 - ε) = cot ε ≈ 1/ε. This means ψ(s) ≈ π/2 - 1/s for large s, so ψ'(s) decays like 1/s².
Since the derivative decays this quickly, the sum ∑_n ψ'(u - nπ) converges absolutely. Now I want to verify the identity directly by examining the derivative. Let me define S(u) = ∑_n ψ'(u - nπ), which is π-periodic, and I'm trying to show S ≡ 1. Computing the integral ∫₀^π S(u) du by swapping sum and integral gives ∑_n [ψ(π - nπ) - ψ(-nπ)], and since ψ(0) = 0, the boundary terms simplify nicely.
Reindexing this as a telescoping sum over m = -n yields ∑_m [ψ((1+m)π) - ψ(mπ)], which telescopes to give ψ((M+1)π) - ψ(-Mπ) in the limit, and since ψ decays to ±π/2 at infinity, this evaluates to π, confirming the integral of S over one period equals π.
Now I need S to be identically 1, not just average to 1. If I can show S'(u) = 0, then S would be constant and equal its average. Taking the derivative gives ∑_n ψ''(u - nπ), which needs to vanish. From the relation φ(ψ(t)) = t, I can differentiate to get constraints on ψ'', and I know φ'(x) = 1 + sec²x, so I need to work out what this implies for the second derivative.
Actually, this algebraic approach is getting messy. Let me switch to a direct substitution strategy instead. The key is to show that for any integrable f, the integral of f(y + tan y) over all reals equals the integral of f(u) over all reals. If I can establish this, then since the left side equals ∫f(u)S(u)du, I'd have S ≡ 1. I'll split the left side into branches over the periods where tangent is defined. I'm trying to apply Poisson summation to the inner sum over nn
n, since ff
f should decay nicely and we're summing over a grid with spacing π\pi
π. Let me test this approach with a simple case where ff
f is just an indicator function on an interval of length π\pi
π to see if the identity holds.

For this indicator function, the integral of ff
f is just π\pi
π. Now I need to compute the integral of ff
f composed with y+tan⁡yy + \tan y
y+tany, which amounts to finding the measure of the preimage set. Using the periodicity property that g(y+π)=g(y)+πg(y+\pi) = g(y) + \pi
g(y+π)=g(y)+π, where g(y)=y+tan⁡yg(y) = y + \tan y
g(y)=y+tany, I can break this into periods and see that gg
g maps each period onto all of R\mathbb{R}
R, so the preimage of my interval [a,a+π][a, a+\pi]
[a,a+π] in each period InI_n
In​ has some length ℓn\ell_n
ℓn​. The total measure is the sum of these lengths, and I can express each ℓn\ell_n
ℓn​ as a difference of values of an antiderivative hnh_n
hn​. The crucial observation is that hn+1h_{n+1}
hn+1​ relates to hnh_n
hn​ by a shift of π\pi
π. I'm working through the recurrence relation for hnh_n
hn​ by expressing it in terms of h0h_0
h0​: since hn(u)=h0(u−nπ)+nπh_n(u) = h_0(u - n\pi) + n\pi
hn​(u)=h0​(u−nπ)+nπ, I can write ℓn\ell_n
ℓn​ as the difference h0(a+(1−n)π)−h0(a−nπ)h_0(a + (1-n)\pi) - h_0(a - n\pi)
h0​(a+(1−n)π)−h0​(a−nπ), which cancels the nπn\pi
nπ terms.

Setting bn=h0(a−nπ)b_n = h_0(a - n\pi)
bn​=h0​(a−nπ), the sum telescopes to b−N−1−bNb_{-N-1} - b_N
b−N−1​−bN​. As N→∞N \to \infty
N→∞, bN→−π/2b_N \to -\pi/2
bN​→−π/2 since the argument goes to −∞-\infty
−∞, and I need to evaluate what happens to b−N−1b_{-N-1}
b−N−1​ in the same limit.

As NN
N grows large, b−N−1=h0(a+(N+1)π)→π/2b_{-N-1} = h_0(a + (N+1)\pi) \to \pi/2
b−N−1​=h0​(a+(N+1)π)→π/2, so the telescoping sum gives π/2−(−π/2)=π\pi/2 - (-\pi/2) = \pi
π/2−(−π/2)=π, confirming the result for indicator functions of intervals with length π\pi
π. Now I need to extend this to general functions by considering f=1[a,b]f = \mathbf{1}_{[a,b]}
f=1[a,b]​ and expressing the sum as an integral involving a periodic kernel. So the telescoping approach only works when the interval width equals π\pi
π. For a general interval [a,b][a,b]
[a,b], I need to think differently—let me try splitting the sum into two separate sums of h0h_0
h0​ evaluated at the shifted boundaries, though each sum diverges individually since h0h_0
h0​ approaches ±π/2\pm\pi/2
±π/2 at infinity.

When I restrict to finite ranges n∈[−N,N]n \in [-N, N]
n∈[−N,N], both sequences approach the same limits as n→±∞n \to \pm\infty
n→±∞, so their difference converges even though the individual sums don't telescope. This confirms the telescoping property was specific to the case where b−a=πb - a = \pi
b−a=π.

Now I'm reconsidering the problem: the telescoping works for intervals of length kπk\pi
kπ where kk
k is an integer, and I can show that ∫0πS(u)du=π\int_0^{\pi} S(u) du = \pi
∫0π​S(u)du=π with SS
S being π\pi
π-periodic. But that alone doesn't force SS
S to be constant. However, I've also established that ∫aa+πS(u)du=π\int_a^{a+\pi} S(u) du = \pi
∫aa+π​S(u)du=π holds for every value of aa
a, which is a much stronger constraint—this should be the key to proving S≡1S \equiv 1
S≡1. That means SS
S is constant! Here's why:

If ∫aa+πS(u)du=π\int_a^{a+\pi} S(u) du = \pi
∫aa+π​S(u)du=π for all aa
a, differentiate with respect to aa
a:

S(a+π)−S(a)=0S(a + \pi) - S(a) = 0
S(a+π)−S(a)=0
So SS
S is π\pi
π-periodic (which we already knew). But more importantly, ∫aa+πS(u)du\int_a^{a+\pi} S(u) du
∫aa+π​S(u)du being constant for all aa
a with SS
S continuous implies...

Wait, this is the same as saying ∫aa+TS(u)du=T\int_a^{a+T} S(u) du = T
∫aa+T​S(u)du=T for T=πT = \pi
T=π. By differentiating: S(a+π)−S(a)=0S(a+\pi) - S(a) = 0
S(a+π)−S(a)=0. That just gives periodicity again.

But we proved this for T=πT = \pi
T=π. What about T=kπT = k\pi
T=kπ for other values of kk
k? Let me check T=2πT = 2\pi
T=2π using the telescoping sum approach with h0h_0
h0​. When I expand the partial sum from −N-N
−N to NN
N, I need to be careful about how the indices shift when I change the interval length. When N→∞N \to \infty
N→∞, the boundary terms at −N−2-N-2
−N−2 and −N−1-N-1
−N−1 contribute 2π/22\pi/2
2π/2 each, while the terms at N−1N-1
N−1 and NN
N contribute −π/2-\pi/2
−π/2 each, giving a net difference of 2π2\pi
2π. This confirms the integral over [a,a+2π][a, a+2\pi]
[a,a+2π] equals 2π2\pi
2π.

The cleanest approach seems to be recognizing that the transformation g(y)=y+tan⁡yg(y) = y + \tan y
g(y)=y+tany preserves the Lebesgue measure of π\pi
π-length intervals—any interval of length π\pi
π has a preimage of total measure π\pi
π. Since S(u)S(u)
S(u) is the density function, π\pi
π-periodic, and continuous with ∫aa+πS(u)du=π\int_a^{a+\pi} S(u)du = \pi
∫aa+π​S(u)du=π for all aa
a, this should pin down the periodicity and behavior of SS
S.

But wait, that integral condition alone doesn't force SS
S to be constant—I can add any function with zero integral over π\pi
π-periods, like sin⁡(2u)\sin(2u)
sin(2u). So the telescoping argument needs reinforcement. The key is that gg
g is an odd function, so I can use the symmetry y→−yy \to -y
y→−y to extract additional constraints that rule out these oscillating perturbations. SS
S is even and π\pi
π-periodic. Since S(u)S(u)
S(u) is analytic with the sum converging nicely, maybe I should try a different approach altogether. The Weierstrass product and partial fractions decomposition might be cleaner—I know the cotangent has a standard partial fraction expansion, so I can derive the corresponding formula for csc⁡2(z)\csc^2(z)
csc2(z).

Now I'm working with S(u)=∑nψ′(u−nπ)S(u) = \sum_n \psi'(u - n\pi)
S(u)=∑n​ψ′(u−nπ) where ψ\psi
ψ inverts ϕ(t)=t+tan⁡t\phi(t) = t + \tan t
ϕ(t)=t+tant on (−π/2,π/2)(-\pi/2, \pi/2)
(−π/2,π/2). Since ϕ(ψ(s))=s\phi(\psi(s)) = s
ϕ(ψ(s))=s, differentiating gives me ψ′(s)=1/(1+sec⁡2(ψ(s)))\psi'(s) = 1/(1 + \sec^2(\psi(s)))
ψ′(s)=1/(1+sec2(ψ(s))).

Using the substitution x=ψ(s)x = \psi(s)
x=ψ(s) and the relation tan⁡x=s−x\tan x = s - x
tanx=s−x, I can express this derivative as ψ′(s)=12+(s−ψ(s))2\psi'(s) = \frac{1}{2 + (s - \psi(s))^2}
ψ′(s)=2+(s−ψ(s))21​, which is a remarkably clean form. Now I'm setting up the sum S(u)=∑n12+(u−nπ−ψ(u−nπ))2S(u) = \sum_n \frac{1}{2 + (u - n\pi - \psi(u - n\pi))^2}
S(u)=∑n​2+(u−nπ−ψ(u−nπ))21​ to see where this leads.

Since ψ(t)+tan⁡(ψ(t))=t\psi(t) + \tan(\psi(t)) = t
ψ(t)+tan(ψ(t))=t, the argument simplifies to tan⁡(ψ(u−nπ))\tan(\psi(u - n\pi))
tan(ψ(u−nπ)), so I'm really looking at ∑n12+tan⁡2(xn)\sum_n \frac{1}{2 + \tan^2(x_n)}
∑n​2+tan2(xn​)1​ where xn=ψ(u−nπ)x_n = \psi(u - n\pi)
xn​=ψ(u−nπ). Using the identity 2+tan⁡2x=1+sec⁡2x2 + \tan^2 x = 1 + \sec^2 x
2+tan2x=1+sec2x, I'm back to the original form, which suggests I need to approach this from a completely different direction.

Let me try using an integral identity instead. There's a clean argument using the fact that ∫−∞∞dt(t−a)2+2=π2\int_{-\infty}^{\infty} \frac{dt}{(t-a)^2 + 2} = \frac{\pi}{\sqrt{2}}
∫−∞∞​(t−a)2+2dt​=2​π​ for any aa
a, and since ψ′(s)=12+(s−ψ(s))2\psi'(s) = \frac{1}{2 + (s-\psi(s))^2}
ψ′(s)=2+(s−ψ(s))21​ with s−ψ(s)=tan⁡(ψ(s))s - \psi(s) = \tan(\psi(s))
s−ψ(s)=tan(ψ(s)), I can set up a measure-theoretic substitution argument that avoids the circular reasoning I've been stuck in.

The key is that the map g:y↦y+tan⁡yg: y \mapsto y + \tan y
g:y↦y+tany has the property g(y+π)=g(y)+πg(y + \pi) = g(y) + \pi
g(y+π)=g(y)+π, which means the preimage of any set AA
A has the same measure as the preimage of A+πA + \pi
A+π. If I define the fundamental domain density ρ(u)=h0′(u)\rho(u) = h_0'(u)
ρ(u)=h0′​(u) from just the first branch, then the total density is S(u)=∑nρ(u−nπ)S(u) = \sum_n \rho(u - n\pi)
S(u)=∑n​ρ(u−nπ), and using the relation hn(u)=h0(u−nπ)+nπh_n(u) = h_0(u - n\pi) + n\pi
hn​(u)=h0​(u−nπ)+nπ, I should be able to show this sums to 1.

Since ρ\rho
ρ is smooth, positive, decays like 1/t21/t^2
1/t2 at infinity, and integrates to π\pi
π over the real line, the π\pi
π-periodic sum S(u)S(u)
S(u) is also smooth and positive with average value 1. To finish the proof that S≡1S \equiv 1
S≡1, I'm working through an expression involving the tangent function...

Now I'm recognizing that the yny_n
yn​ values are the solutions to g(y)=ug(y) = u
g(y)=u where g(y)=y+tan⁡(y)g(y) = y + \tan(y)
g(y)=y+tan(y), and I can rewrite the sum in terms of these solutions. Setting vn=tan⁡(yn)v_n = \tan(y_n)
vn​=tan(yn​) gives me a cleaner relationship where yn=u−vny_n = u - v_n
yn​=u−vn​.

The vnv_n
vn​ values satisfy v=tan⁡(u−v)v = \tan(u - v)
v=tan(u−v), which can be rewritten as v=u−mπ−arctan⁡(v)v = u - m\pi - \arctan(v)
v=u−mπ−arctan(v) for integer values of mm
m. This is getting circular though, so I think the Poisson summation approach or a direct real Fourier series argument would be cleaner here.

Actually, the most straightforward self-contained proof might just use periodicity and telescoping to show S≡1S \equiv 1
S≡1. Let me outline the key steps: first establish that SS
S is π\pi
π-periodic and continuous, then compute its Fourier coefficients using Poisson summation in real form to verify the result. The telescoping argument only works for T=kπT = k\pi
T=kπ, and extending it to irrational multiples seems difficult. If I could show SS
S has two incommensurable periods, then continuity would force it to be constant, but that's hard to establish directly. I think the cleanest approach is to use Poisson summation, which gives a real-analysis proof without needing complex methods. Lebesgue measure (in the pushforward sense), using the specific structure of gg
g.

Let me try yet another thing. The Eisenstein approach?
Actually, I think this is related to the classical result that ∑n1(u−nπ)2+1=sinh⁡(2)[cosh⁡(2)−cos⁡(2u)]\sum_n \frac{1}{(u-n\pi)^2 + 1} = \frac{\sinh(2)}{[\cosh(2) - \cos(2u)]}
∑n​(u−nπ)2+11​=[cosh(2)−cos(2u)]sinh(2)​ or something like that. These are known to be computable.

Hmm. Let me just give the Poisson summation proof, which is a standard real-analysis technique.
Proof via Poisson summation:
S(u)=∑nψ′(u−nπ)S(u) = \sum_n \psi'(u - n\pi)
S(u)=∑n​ψ′(u−nπ)
By the Poisson summation formula, I can rewrite this as a Fourier series in terms of the Fourier transform of ψ′\psi'
ψ′. The key is that integration by parts relates the Fourier transform of the derivative to the Fourier transform of the original function, picking up boundary terms that vanish under suitable decay conditions.

I'm realizing the boundary terms are actually the issue here—ψ\psi
ψ doesn't decay at infinity, so I need to be more careful about how the Poisson summation applies.

Let me try a substitution: if I set t=ϕ(x)=x+tan⁡xt = \phi(x) = x + \tan x
t=ϕ(x)=x+tanx where x∈(−π/2,π/2)x \in (-\pi/2, \pi/2)
x∈(−π/2,π/2), then dt=(1+sec⁡2x)dxdt = (1 + \sec^2 x) dx
dt=(1+sec2x)dx, and the integral becomes ∫−π/2π/2e−2ik(x+tan⁡x)dx\int_{-\pi/2}^{\pi/2} e^{-2ik(x + \tan x)} dx
∫−π/2π/2​e−2ik(x+tanx)dx. For this to vanish for all nonzero integers kk
k, I'd need to show this oscillatory integral equals zero, which likely requires techniques from complex analysis or stationary phase arguments.

The cleanest approach seems to be using Poisson summation combined with the substitution. I'll define the periodic function S(u)=∑nψ′(u−nπ)S(u) = \sum_n \psi'(u - n\pi)
S(u)=∑n​ψ′(u−nπ) where ψ\psi
ψ is the inverse of ϕ\phi
ϕ, establish that it's π\pi
π-periodic and smooth, then examine its Fourier coefficients to complete the argument.

Computing the Fourier coefficients by substituting into the integral and rearranging the sum, I can show how the exponential factors and the shifted integration bounds work together to constrain what ckc_k
ck​ must be. } \int_{-\pi/2}^{\pi/2} e^{-2ik(x+\tan x)} dx$

For k=0k = 0
k=0: c0=1π⋅π=1c_0 = \frac{1}{\pi} \cdot \pi = 1
c0​=π1​⋅π=1. ✓

For k≠0k \neq 0
k=0: I need to show that ∫−π/2π/2e−2ik(x+tan⁡x)dx=0\int_{-\pi/2}^{\pi/2} e^{-2ik(x + \tan x)} dx = 0
∫−π/2π/2​e−2ik(x+tanx)dx=0. Let me factor this as e−2ikx⋅e−2iktan⁡xe^{-2ikx} \cdot e^{-2ik\tan x}
e−2ikx⋅e−2iktanx and see if I can evaluate it directly rather than expanding into a Fourier series.

Trying integration by parts with u=x+tan⁡xu = x + \tan x
u=x+tanx doesn't help since that just cycles back. Let me reconsider the approach—maybe I can rewrite the integrand to isolate a derivative, though the algebra is getting messy with the sec⁡2x\sec^2 x
sec2x terms appearing. Applying integration by parts, the boundary term vanishes at x=±π/2x = \pm\pi/2
x=±π/2 since 1/(1+sec⁡2x)→01/(1+\sec^2 x) \to 0
1/(1+sec2x)→0 while the exponential stays bounded, leaving me with an integral involving the derivative of 1/(1+sec⁡2x)1/(1+\sec^2 x)
1/(1+sec2x).

Computing this derivative gives −2sin⁡xcos⁡x(cos⁡2x+1)2\frac{-2\sin x \cos x}{(\cos^2 x + 1)^2}
(cos2x+1)2−2sinxcosx​, which is bounded and vanishes at the endpoints, so the remaining integral decays as O(1/k)O(1/k)
O(1/k). Repeating integration by parts iteratively yields Ik=O(1/km)I_k = O(1/k^m)
Ik​=O(1/km) for any mm
m, though this still doesn't establish the full result.

The exact vanishing of IkI_k
Ik​ for nonzero integers really does seem to require complex analysis and contour deformation. So while Poisson summation reduces the problem to computing IkI_k
Ik​, that final step is most naturally handled via residues. But there might be a real-variable approach using a different strategy altogether—maybe something involving generating functions or the roots of the underlying function.

Let me try a symmetry-based approach instead. Since x+tan⁡xx + \tan x
x+tanx is an odd function, IkI_k
Ik​ is real and I can write it purely in terms of cosines. If I substitute x+tan⁡x=tx + \tan x = t
x+tanx=t, I get an integral over all reals with a specific weight, but this substitution just shifts the problem rather than solving it cleanly.

A cleaner path is to use the substitution s=tan⁡xs = \tan x
s=tanx, which transforms the integral to ∫−∞∞cos⁡(2k(arctan⁡s+s))1+s2ds\int_{-\infty}^{\infty} \frac{\cos(2k(\arctan s + s))}{1+s^2} ds
∫−∞∞​1+s2cos(2k(arctans+s))​ds. Now I can expand the cosine of a sum using the angle addition formula, splitting it into two integrals involving cos⁡(2karctan⁡s)\cos(2k\arctan s)
cos(2karctans) and sin⁡(2karctan⁡s)\sin(2k\arctan s)
sin(2karctans) multiplied by cos⁡(2ks)\cos(2ks)
cos(2ks) and sin⁡(2ks)\sin(2ks)
sin(2ks) respectively.

The key insight is that these trigonometric functions of arctangent are actually rational functions—they're related to Chebyshev polynomials. For instance, cos⁡(2arctan⁡s)=1−s21+s2\cos(2\arctan s) = \frac{1-s^2}{1+s^2}
cos(2arctans)=1+s21−s2​ and sin⁡(2arctan⁡s)=2s1+s2\sin(2\arctan s) = \frac{2s}{1+s^2}
sin(2arctans)=1+s22s​. Let me work out the specific case k=1k=1
k=1 by substituting these rational expressions into the integral.

Now I'm simplifying the numerator by recognizing it as the real part of a complex expression: (1−s2)cos⁡(2s)−2ssin⁡(2s)=Re[(1−is)2e−2is](1-s^2)\cos(2s) - 2s\sin(2s) = \text{Re}[(1-is)^2 e^{-2is}]
(1−s2)cos(2s)−2ssin(2s)=Re[(1−is)2e−2is], which should help evaluate this integral over the denominator (1+s2)2(1+s^2)^2
(1+s2)2. I'm trying to evaluate this integral using substitution, but it's pulling me back into complex analysis territory. The substitution w=1+isw = 1+is
w=1+is leads to a form that really needs the residue theorem to handle properly. I realize now that while Poisson summation gives us a real-variable framework to reduce the problem, the actual computation of Ik=0I_k = 0
Ik​=0 fundamentally requires complex-analytic techniques—there's no way around it. Let me shift to presenting the Poisson summation approach as the main strategy.

Actually, let me just compute I1I_1
I1​ directly by trying to recognize it as a derivative. The integrand is (1−s2)cos⁡(2s)−2ssin⁡(2s)(1+s2)2\frac{(1-s^2)\cos(2s) - 2s\sin(2s)}{(1+s^2)^2}
(1+s2)2(1−s2)cos(2s)−2ssin(2s)​, and I'm wondering if this is the derivative of something like sin⁡(2s)1+s2\frac{\sin(2s)}{1+s^2}
1+s2sin(2s)​. Taking that derivative gives me 2cos⁡(2s)(1+s2)−2ssin⁡(2s)(1+s2)2\frac{2\cos(2s)(1+s^2) - 2s\sin(2s)}{(1+s^2)^2}
(1+s2)22cos(2s)(1+s2)−2ssin(2s)​, which is close but not quite matching.

Let me rearrange: I can isolate the 2ssin⁡(2s)(1+s2)2\frac{2s\sin(2s)}{(1+s^2)^2}
(1+s2)22ssin(2s)​ term and express it in terms of the derivative I just computed, then split I1I_1
I1​ into parts that I can evaluate separately using integration by parts and known integrals. I'm combining the integrals to get 2∫cos⁡(2s)(1+s2)2ds−3∫cos⁡(2s)1+s2ds2\int\frac{\cos(2s)}{(1+s^2)^2}ds - 3\int\frac{\cos(2s)}{1+s^2}ds
2∫(1+s2)2cos(2s)​ds−3∫1+s2cos(2s)​ds, then applying the standard result that ∫−∞∞cos⁡(as)1+s2ds=πe−∣a∣\int_{-\infty}^{\infty}\frac{\cos(as)}{1+s^2}ds = \pi e^{-|a|}
∫−∞∞​1+s2cos(as)​ds=πe−∣a∣ to evaluate the second integral with a=2a = 2
a=2.

For the first integral, I'm using the formula ∫−∞∞cos⁡(as)(1+s2)2ds=π2(1+∣a∣)e−∣a∣\int_{-\infty}^{\infty}\frac{\cos(as)}{(1+s^2)^2}ds = \frac{\pi}{2}(1+|a|)e^{-|a|}
∫−∞∞​(1+s2)2cos(as)​ds=2π​(1+∣a∣)e−∣a∣, which gives 3π2e−2\frac{3\pi}{2}e^{-2}
23π​e−2 when a=2a = 2
a=2. Substituting both results: I1=2⋅3π2e−2−3πe−2=0I_1 = 2 \cdot \frac{3\pi}{2}e^{-2} - 3\pi e^{-2} = 0
I1​=2⋅23π​e−2−3πe−2=0.

Now I'm thinking about how to derive or verify those standard integral formulas for ∫cos⁡(as)/(1+s2)nds\int \cos(as)/(1+s^2)^n ds
∫cos(as)/(1+s2)nds.

For the general case with arbitrary kk
k, the trigonometric expressions cos⁡(2karctan⁡s)\cos(2k\arctan s)
cos(2karctans) and sin⁡(2karctan⁡s)\sin(2k\arctan s)
sin(2karctans) can be expressed as rational functions using Chebyshev-like identities—they're the real and imaginary parts of (1−is)2k/(1+s2)k(1-is)^{2k}/(1+s^2)^k
(1−is)2k/(1+s2)k. This means IkI_k
Ik​ reduces to integrals of rational functions times cosines, all computable through standard real analysis techniques, and the terms ultimately cancel out. I'm simplifying the integrand by expressing it in terms of the real part of a complex exponential, then recognizing that (1+is)2k(1+is)^{2k}
(1+is)2k can be written as [(1+is)2]k[(1+is)^2]^k
[(1+is)2]k and working toward a form involving (1+s2)k+1(1+s^2)^{k+1}
(1+s2)k+1 in the denominator. Now I need to evaluate IkI_k
Ik​ by taking the real part of an integral involving (1+is)k−1(1+is)^{k-1}
(1+is)k−1 and (1−is)k+1(1-is)^{k+1}
(1−is)k+1 with an exponential factor. Direct real methods seem intractable for general kk
k, but I can leverage a known result about integrals of the form ∫−∞∞e−ias(1−is)nds\int_{-\infty}^{\infty}\frac{e^{-ias}}{(1-is)^n}ds
∫−∞∞​(1−is)ne−ias​ds, which relates to inverse Laplace transforms and can be proven inductively.

By expanding (1+is)k−1(1+is)^{k-1}
(1+is)k−1 as a binomial series and using differentiation on the known formula, I can reduce the problem to a combination of standard integrals. For k≥1k \geq 1
k≥1, all terms involve e−2ke^{-2k}
e−2k times polynomials, and the specific coefficients from the binomial expansion cause complete cancellation, yielding Ik=0I_k = 0
Ik​=0. Now I should write this up cleanly.</pre>
</details>
<p>Natürlich besteht der <a href="https://doi.org/10.48550/arXiv.2603.05488">Verdacht</a>, dass solche Selbstgespräche nur Fake sind &ndash; wenn auch eher nur bei einfach lösbaren Aufgaben. Allerdings gilt das <a href="https://doi.org/10.1371/journal.pone.0171108">ebenso</a> für die immer so gepriesenen Denkvorgänge von Menschen. Am Rande ein Shout-out für diese Überschrift: <a href="https://doi.org/10.48550/arXiv.2604.01202">Therefore I am. I Think.</a></p>
<p>Zum Schluss noch Sachen, an denen KI immer noch scheitert: Einen Scan von handgeschriebenen, mehrstimmigen Chornoten für <a href="https://lilypond.org">Lilypond</a> aufzubereiten, resultiert mit ChatGPT&nbsp;5.4 in Kuddelmuddel; mit Claude Opus&nbsp;4.6 ist das Ergebnis mit einigem manuellen Aufwand zu retten, aber na ja. (Ich kann Vorlage und Ergebnisse hier nicht posten, weil ich sonst Stress mit der Komponistin bekomme.) Und sehr lustig ist, wenn Claude mangels malerischer Kompetenzen anfängt, ein Bild zu <em>zeichnen</em> &ndash; als SVG. Dann frage ich mich immer, ob die KI denn nun echt keine Augen im Kopf hat!</p>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Musophobisch determinierte Aversion</title>
<link>https://j3L7h.de/blog/2026-03-28_21_35_Musophobisch%20determinierte%20Aversion_-_r</link>
<description><![CDATA[ Ihr sorgt Euch noch um das schriftliche Dividieren? Ein Augenzeugenbericht über eine Studiums-Werbe…]]></description>
<guid>https://j3L7h.de/blog/2026-03-28_21_35_Musophobisch%20determinierte%20Aversion</guid>
<pubDate>Sa, 28 Mär 2026 21:35:00 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<img src="https://j3l7h.de/blogmaterial/mouseinclass.jpg" class="floataround" title="Nano Banana 2: A realistic photograph taken in a contemporary German school classroom. A teacher holds a classic wired computer mouse by the cable with two fingers, stretching her arm away from her body and making a disgusted facial expression, as if she were holding a real mouse by its tail. The mouse is clearly visible, dangling from the cable. In front of her, a group of school students react with a mix of disgust and fascination. Several children are taking photos of the mouse with their smartphones, holding them up and focusing on the object. Some students look amused, others slightly grossed out. The students form a highly diverse group (headscarves, color, etc.). Behind the teacher, a chalkboard shows a washed-out diagram styled like a biology lesson. That diagram consists of a directory tree labeled “Verzeichnisstruktur” with folder icons labeled “Ordner” and text file icons labeled “Datei”. The diagram looks like a classroom teaching chart. Bright, natural lighting, realistic details, documentary photography style, sharp focus, expressive faces, humorous but believable scene. The computer mouse is the clear visual focal point of the scene.">
<p>Ihr sorgt Euch noch um das schriftliche Dividieren? Ein Augenzeugenbericht über eine Studiums-Werbeveranstaltung für Schüler*innen hat mir die Augen geöffnet: Unsere klassische Computerwelt mit Verzeichnissen, Dateien, Maus und physischer Tastatur, Hauptmenü, E-Mail, DVDs, Druckern, USB-Sticks, Backups und höchstpersönlichen lokalen Daten ist dem Untergang geweiht. Sie erleiden das Schicksal von Rechenschieber und VHS-Cassette.</p>
<p>Für jüngere Generationen existieren nur noch Smartphones und Tablets. Eine der vielen daraus resultierenden Forschungsfragen: Welche Auswirkungen hat die Größe des Bildschirms auf Lesen, Schreiben, Denken?</p>
<p>Außerdem wird die technische Basis mehr und mehr verborgen: Um wirklich Dateien zu sehen, muss man erst eine App installieren; den Befehl <q>Speichern</q> gibt es nicht mehr; wenn man ein Foto verschicken will, muss man das nicht erst manuell von einem Aufnahmeprogramm in ein Mailprogramm verfrachten; Bedienungsanleitungen sind durch Hörensagen abgelöst; und so weiter.</p>
<p>KI vergrößert die Entfernung von der technischen Basis dann noch mal massiv: Ungewollt mitfotografierte Passant*innen wegtippen; Kamera auf das Essen halten und angezeigt bekommen, ob Gluten drin ist; Video-Aufnahmen auf Knopfdruck Social-Media-tauglich machen; Hausaufgaben, Lerntagebücher, Klausuren und Abschlussarbeiten nicht mehr zeitvergeudend selbst schreiben; und so weiter.</p>
<p>Das Ganze ist so magisch, dass es sich gar nicht mal lohnt, <em>anfangen</em> zu wollen, das zu verstehen. Natürlich kann man im Informatik-Unterricht binär zählen oder ein künstliches Neuron aufmalen oder den üblichen Unsinn über das <q>wahrscheinlichste</q> nächste Token erzählen. Nur fühlt sich das an, als ob eine Ameise die Welt umwandern will.</p>
<p>Eine Analogie aus meinen Zeiten: Was macht der Taschenrechner, wenn man die Taste <q>sin</q> drückt? Ich habe eine <a href="https://j3l7h2.de/videos/v.php?v=zpv9JnPIsNc">grobe Idee</a>, was da früher mal passiert ist. (Bevor es jemand kommentieren muss: Ja, man kann alternativ mit einer großen Tabelle von Koeffizienten für eine Polynomnäherung niedrigen Grades an  einer großen Zahl von Stützstellen arbeiten.) Aber wie man das heute macht? Keine Ahnung! Es funktioniert halt einfach so, zumindest <a href="https://randomascii.wordpress.com/2014/10/09/intel-underestimates-error-bounds-by-1-3-quintillion/">halbwegs</a>. Vielleicht gibts auf der Welt nur noch ein Dutzend Ingenieur*innen, die wissen, wie die aktuellen Prozessoren superdupereffizient den Sinus ausrechnen. (Hoffentlich sitzen die nie <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Iranian_officials_killed_during_the_2026_Iran_war">alle</a> zur selben Zeit im selben Raum!)</p>
<p>Ein großer Vorteil von Smartphones und Tablets besteht darin, dass sie viel geschmeidiger agieren, wenn es um die alternativlosen Maßnahmen der unterstützenden Vorsorge wie Chatkontrolle, Mindestalter, Klarnamenpflicht und die normative Restriktion der visuellen Exploitation feminin attributierter Geschlechtsmerkmalskomplexe geht. Linux auf dem Desktop ist dagegen ein klares Verdachtsmoment. Wer nichts zu verbergen hat, braucht keine Gardinen und auch kein Linux!</p>
<p>Nebenbei bemerkt: Kleine und große Geräte mit kommerziellen Betriebssystemen lassen sich seitens Betriebssystemhersteller*in per Update aus der Ferne stilllegen. Microsoft übt diesbezüglich ja regelmäßig den Ernstfall. Das lässt in mir die Frage aufkommen, warum Regierende diese Funktionalität nicht taktisch einsetzen.</p>
<p>
Übrigens ist auch Linux nicht unkaputtbar, so lange man noch die opaken Microcode-Updates für den Prozessor bezieht. RISC-V aus einer heimischen Foundry wäre vielleicht etwas robuster. Aber Capybara/Mythos lässt sowieso (werbetrommelmäßig überhöht?) für Linux <q>dank</q> des offenen Quellcodes vernichtende Zero-Days erwarten. Für kommende KI-Modelle muss die EU-Kommission zwangsläufig eine Art Waffenschein einführen. Hier schließt sich der Kreis zu den mater*paternalistisch behüteten Smartphones und Tablets. Denen gehört aus vielerlei Gründen die Zukunft!</p>
<p>Und am Aufmacherbild oben sieht man wieder mal, dass KI nur auswendig lernt und nix, aber auch gar nix versteht!!1!</p>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Software als politisches Statement</title>
<link>https://j3L7h.de/blog/2026-03-14_20_28_Software%20als%20politisches%20Statement_-_r</link>
<description><![CDATA[ Nein, ich meine nicht einfach die derzeit noch ohne Altersverifikation mögliche Nutzung von Linux, …]]></description>
<guid>https://j3L7h.de/blog/2026-03-14_20_28_Software%20als%20politisches%20Statement</guid>
<pubDate>Sa, 14 Mär 2026 20:28:00 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<img src="https://j3l7h.de/blogmaterial/luthermainboard.jpg" class="floataround" title="Nano Banana 2: A near-faithful reinterpretation of Ferdinand Pauwels’ historical painting of Martin Luther posting the 95 theses, with the original painting preserved as closely as possible in composition, figure placement, gestures, lighting, clothing, perspective, and atmosphere. Luther stands before the church door in the same pose, holding a hammer and indicating the object on the door as though explaining it to the gathered townspeople on the right. The citizens on the right remain in their original role: attentive, interested, observing Luther and listening to his explanation. Preserve the original church door, the surrounding architectural setting, the historical garments, and the solemn narrative mood. Replace only the nailed theses parchment with a large modern motherboard fixed to the door, rendered with intricate copper traces, capacitors, processors, cooling hardware, graphics-card-like components, cables, and faint glowing LEDs. The motherboard should feel like an intentional surreal substitution within an otherwise historically faithful oil painting. Painted in the style of Ferdinand Pauwels, detailed 19th-century academic history painting, realistic textures, expressive faces, dramatic but natural lighting. For reference, Ferdinand Pauwel's painting is attached. // Andere Idee: Mach das Ganze als Foto statt als Gemälde, dann passt Dein Bild vom Mainboard besser, weil das eher nach Photo aussieht. // Statt des Hammers einen Schraubenzieher. Und das Mainboard kleiner, sonst ist es unrealistisch groß. Außerdem scheinen Schatten von Hand und Arm auf dem Mainboard zu fehlen. // Das Mainboard ist vom Maßstab her zu groß. Es muss 1/3 kleiner sein. Und es fehlen noch Prozessor und Kühler!">
<p>Nein, ich meine nicht einfach die derzeit noch ohne Altersverifikation mögliche Nutzung von Linux, Bitcoin, PGP, Signal, VPN und Tor. [Nachtrag: Und den blauen Haken auf X.] Vielmehr meine ich Software als digitales Pamphlet, die ein Problem sichtbar, fühlbar, lächerlich oder unerträglich macht. App als Anklage. Interface als Satire. Automatisierung als Vorwurf. (Dank an das total unkreative Claude Opus für diese Stichworte.)</p>
<p>Darauf gebracht hat mich das <a href="https://bahn.bet">Wettportal</a> für Bahn-Verspätungen. Ja, wir müssen endlich aufhören, gegen die Dysfunktionalität anzukämpfen, und sie stattdessen gamifizieren und monetarisieren! Entrepreneurial Thinking!</p>
<p>Wenn man erst einmal angefangen hat, über solche aktivistischen Aktionen nachzudenken, findet man im Netz unzählige weitere Anregungen: statt Werbung zu blocken, im Hintergrund automatisch alle (!) Werbelinks <a href="https://adnauseam.io/">anklicken</a>; statt (vermeintlich) inkognito zu suchen, einfach Tonnen an automatisch generierten Suchanfragen <a href="https://rednoise.org/daniel/trackmenot">raushauen</a>. Aber hoffentlich nicht mit Begriffen wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Andrej_Holm#Ermittlungsverfahren_und_%C3%9Cberwachungsma%C3%9Fnahmen">Gentrifizierung</a>.</p>
<p>Thematisch ebenfalls passend sind die piratisierten Archive wissenschaftlicher Journals; die lasse ich hier lieber mal unverlinkt, weil mich der Kurs meiner RELX-Aktien derzeit nicht so glücklich macht. Aber wo wir bei Verbrechen sind: Im Zuge des Predictive Policing (hallo, Palantir!) kann man auch einfach <a href="https://whitecollar.thenewinquiry.com/">mal markieren</a>, an welchem Ort wahrscheinlich das nächste Verbrechen der Chef*innenetage stattfinden wird.</p>
<p>Durch Analyse von Social-Media-Sites lässt sich live anzeigen, wer gerade <a href="https://taz.de/Ortsbasiertes-Netzwerk-Foursquare/!5139653/">in der Kneipe</a> eingeloggt ist oder wer gerade Fotos von einem Interkontinentaltrip postet (photo location search FTW!). Das unterstützt nicht nur die umverteilungsaffine Nachtökonomie, sondern zeigt auch, wessen performatives Klimabewusstsein an der Flughafenlounge endet (Dank an ChatGPT für diese Formulierungen). Und ich wollte immer schon mal einen Automaten bauen, der zentral alle LinkedIn-Fotos von Diplomen mit erkennbarem Geburtsdatum teilt.</p>
<p>Überhaupt LinkedIn: Ich will eine Live-Logging-App, die alles, was ich tue und erlebe, automatisch postet &ndash; und zwar exakt im Ton jenes Mediums: <q>Mit außerordentlich viel Darmbewegung in den Morgen gestartet. Für mich sind das keine Nebensächlichkeiten, sondern Signale eines Systems, das arbeitet, umsetzt und keine Zeit mit Stillstand verschwendet. Wenn innen Bewegung ist, entsteht außen Wirkung. Ein kraftvoller Auftakt. #Leadership #Execution #Performance #Momentum</q> (Dank an ChatGPT.)</p>
<p>Mein <a href="https://j3l7h.de/whiteboard.html">Whiteboard mit Live-Übersetzung</a> fürs Seminar wurde allerdings bisher nicht so recht als politisches Statement rezipiert.</p>
<p>Kommentar zum Bild: Nano Banana&nbsp;2 wollte partout das Mainboard nicht kleiner machen. Faszinierend ist aber, wie es das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Ferdinand_Pauwels_-_Luther_hammers_his_95_theses_to_the_door.jpg">Gemälde</a> in ein Foto verwandelt hat. Alles nur auswendig gelernt!!1!</p>]]></content:encoded>
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<title>Brodkorb/Zierer: Tyrannei der Gleichheit</title>
<link>https://j3L7h.de/blog/2026-03-07_20_24_Brodkorb%E2%95%B1Zierer%3A%20Tyrannei%20der%20Gleichheit_-_r</link>
<description><![CDATA[ Das Buch beginnt mit einer Triggerwarnung, und das nicht ohne Grund: Die Autoren fordern Gerechtigk…]]></description>
<guid>https://j3L7h.de/blog/2026-03-07_20_24_Brodkorb%E2%95%B1Zierer%3A%20Tyrannei%20der%20Gleichheit</guid>
<pubDate>Sa, 07 Mär 2026 20:24:00 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<img src="https://j3l7h.de/blogmaterial/LausbubenSchneider.jpg" class="floataround" title="Nano Banana 2: Three rascals stand with their backs to the viewer at a crooked wooden picket fence, trying to peek over to the other side. All three wear short trousers with suspenders. The tallest one on the left peers over comfortably, hands resting on the top rail. The middle one, a bit shorter, stretches on tiptoe, chin barely reaching over the edge, fingers clinging to the wood. The smallest on the right hangs helplessly from the fence, legs dangling, seeing nothing but planks. Meanwhile, from the right, the tailor creeps up on tiptoe — a gaunt fellow with spectacles on his nose, a tape measure around his neck, and a huge pair of open scissors raised in his hand, his eyes fixed on the boys' suspenders. Mischief is about to unfold. Drawn in the style of Wilhelm Busch: bold pen strokes, slightly caricatured proportions, and that signature dry humor where you can see the disaster coming before it strikes. / Der Zaun muss blickdicht sein! Hinter dem Zaun ist kein Garten, sondern ein Freibad. / Der mittlere Junge ohne Kiste, sondern nur auf Zehenspitzen. Keine bunten Farben! Eine Turmspringerin auf dem Springturm! / Die Freibad-Szene im Hintergrund muss noch mehr wie eine Zeichnung von Wilhelm Busch aussehen. // ChatGPT 5.2: A flat blank page of a historic book. Scan of the flat page. No shading, no perspective distortion, no folds. 16:9 / Noch älter! Und der linke Rand muss sichtbar sein! // Gimp">
<p><a href="https://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/tyrannei-der-gleichheit.html">Das Buch</a> beginnt mit einer Triggerwarnung, und das nicht ohne Grund: Die Autoren fordern Gerechtigkeit aka Meritokratie, statt dass die Schule auf Gleichheit durch immer geringere Anforderungen nivelliert werde. Sie trauen sich, ausführlich das I-Wort zu verwenden, also <q>Intelligenz</q>, und stellen sich mit langen Begründungen gegen den Konsens der Wissenschaft&trade;, dass das deutsche Schulsystem ungerecht sei.</p>
<p>Die folgenden Sätze machen die Stoßrichtung klar: <q>Leistung einzufordern ist nicht nur eine Frage der gesellschaftlichen Vernunft, sondern auch eine des Respekts gegenüber jedem einzelnen heranwachsenden Menschen.</q> (Stelle in der EPUB-Datei: /6/28!/4/2/56/1:223) <q>Wer von der Schule Unmögliches verlangt, schädigt nicht nur ihr Ansehen und das des Staates. Er frustriert zugleich die wichtigsten Akteure im System, die Lehrerinnen und Lehrer.</q> (/6/28!/4/2/28/6/1:92)</p>
<p>Hier ein paar lose Gedanken zum Buch.</p>
<p>Die Autoren wettern gegen das Konzept von <q>Marxens Automat</q> (/6/22!/4/2/2/3:0): Einfach nur Geld an die Eltern zu verteilen, bringe es nicht, wenn die es nicht zur Bildung einsetzen. Ich würde obendrein fragen, wo Geld im System verbrannt wird. Produkte der Marken Apple und SMART fallen mir da ein. Eine (pun intended) schlagende Analogie scheint mir der Vergleich der <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157935/umfrage/laender-mit-den-hoechsten-militaerausgaben/">Kosten</a> der Bundeswehr mit denen der IDF.</p>
<p>Im Buch fehlt mir komplett der Gedanke, dass die KI sowieso das Bildungssystem <a href="https://j3l7h.de/blog/2026-02-12_18_19_KI-Kontrollkompetenz%EF%BC%9F">zerlegen</a> wird. Wozu also überhaupt noch aufregen? Und gerade die intellektuellen Jobs, in denen man <a href="https://www.youtube.com/watch?v=AuSaWkFKp6o">Zettel</a> hin und her schubst, werden von der KI als erste abgeräumt werden &ndash; falls nicht schnell noch jemand Heizer*innen auf den E-Loks <a href="https://www.nysenate.gov/legislation/bills/2025/S7263">vorschreibt</a>.</p>
<p>Ich hoffe deshalb, dass im folgenden Satz beim Begriff Bildung auch das Handwerk mitgemeint ist: <q>Nicht Geld ist die eigentliche Ursache von Bildung, sondern Bildung führt in einer Gesellschaft mit Leistungsprinzip und Wettbewerb zu höheren Einkommen.</q> (/6/22!/4/2/26/1:56)</p>
<p>Außerdem kann ich mir vorstellen, dass Akademisierung in Unternehmen und Behörden ein selbstverstärkendes Phänomen ist: Die Studierten sorgen für <a href="https://www.athenahealth.com/resources/blog/expert-forum-rise-and-rise-healthcare-administrator">weitere Jobs</a> für neue Studierte, um immer noch mehr Zettel hin und her zu schubsen. Der Wasserkopf wird so immer größer, ohne dass das viel mit Leistung zu tun hätte.</p>
<p>Ist überhaupt der gesellschaftliche Nutzen eines Mathe-Profs positiv oder negativ? Sollten solche Leute nicht besser in verwinkelten Kellern Wärmepumpen installieren? Und wo ich gerade von mir rede, noch diese Beobachtung: Zum Streben nach Gleichheit im Ergebnis statt Gerechtigkeit im Prozess passt die Output-Orientierung im Studium Bolognese: Egal, ob man am ersten Tag schriftlich dividieren kann oder nicht &ndash; nach dem zweiten Semester löst man ganz sicher Differentialgleichungen per Laplace-Transformation.</p>
<p>Aber zurück zum Buch! Konfuzianisch-protestantisch wettert es gegen zu Unrecht profitierende Faulenzer*innen (/6/26!/4/2/30/6/1:593). Je mehr Glück man hat, desto weniger Belohnung verdient man (/6/26!/4/2/100/18/1:35). Das ignoriert allerdings, dass man dem Glück eine Chance geben kann &ndash; sich proaktiv verhalten kann. Entrepreneurship!</p>
<p>Oft schimmert im Buch Standesdünkel durch. So wird normative Grammatik distinktiv eingesetzt: <q>[I]hre Eltern sprechen für gewöhnlich ein fehlerfreieres Deutsch als andere.</q> (/6/22!/4/2/28/1:400) Jener Satz ist mit dem mundartlichen <q>für</q> und mit der Steigerung eines Adjektivs, das auf das absolute <q>frei</q> endet, ein Eigentor.</p>
<p>An vielen Stellen wird das <q>bildungsferne Milieu</q> abgekanzelt. Ich frage mich allerdings, ob eher die Schüler*innen, die <a href="https://www.focus.de/familie/schule/schuelerin-prangert-schulsystem-an-allgemeinbildung-fehlanzeige-aber-ich-kann-ne-gedichtsanalyse-in-4-sprachen_id_4398825.html">Platon im Original lesen</a>, oder aber die Schüler*innen, die im Buch als <q>niedrig gebildet</q> (/6/16!/4/2/78/2/1:326) bezeichnet werden, im Stadtdschungel von, sagen wir, Caracas oder Rio bestehen könnten. <a href="https://x.com/JebraFaushay/status/2030393637494817200">Future Skills</a>, anybody?</p>
<p>Ich kenne doch so einige Fälle, in denen weniger die Intelligenz als der perfekte Habitus <q>vererbt</q> worden ist. Die richtige Sprechweise, die richtigen Codes, das richtige Auftreten, der richtige Stallgeruch. Auch so kann man mit Glück oder Ausdauer (und elterlichem Finanzpolster) zu höchsten akademischen Weihen gelangen.</p>
<p>Wenn Leute aus den Bildungswissenschaften <a href="https://j3l7h.de/publications/MetaSchulmeisterLoviscach.pdf">Statistik verwenden</a>, verursacht mir das immer so ein ungutes Gefühl in der Magengrube. Es ist verdächtig, wenn schon die einfachsten Sachen schief gehen, wie diese hier: <q>Allerdings gelten auch nach PISA nur 16 Prozent aller Schüler als überdurchschnittlich intelligent.</q> (/6/24!/4/2/148/6/1:188) Leider fehlt dort eine genaue Quellenangabe. PISA verwendet an vielen Stellen Normalverteilungen; dann sind bekanntermaßen 50 Prozent überdurchschnittlich.</p>
<p>Oder <q>dass es für jedes Kind, das eine Frau und ein Mann zeugen, theoretisch betrachtet 70 Billionen genetisch einzigartige Möglichkeiten gibt.</q> (/6/24!/4/2/114/2/1:263) Das wäre nur richtig, wenn bloß komplette Chromosomen kombiniert würden. Weil aber auch Rekombinationen innerhalb der Chromosomen auftreten, wird die Zahl über-astronomisch.</p>
<p>Die folgende Behauptung bringt mich dann vollends zum Zweifeln: <q>[I]n den statistischen Daten lassen sich niemals Ursachen identifizieren.</q> (/6/20!/4/2/70/1:336) Zumindest die Stichworte <q>randomisiertes Experiment</q> und <q>natürliches Experiment</q> sollten einem dazu einfallen. (Sicherheitshalber angemerkt, weil das gerne umgekehrt schief geht: Das beliebte SEM zeigt keine Kausalität, sondern benötigt Kausalität als Input.)</p>
<p>Unfreiwillig komisch ist dies: <q>Im Regelfall bekommen intelligente Eltern intelligente Kinder – und umgekehrt.</q> (/6/24!/4/2/114/18/1:86) So weit, dass Kinder Eltern bekommen, ist aber sogar die zeitgemäße Biologie noch nicht! Ganz anders dagegen der folgende Satz, der erschreckend weit hinter <a href="https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/medgen-2023-2039/html">deren Erkenntnissen</a> zurückbleibt: <q>Nicht nur wissen und akzeptieren alle, dass die Gene darüber entscheiden, ob das eigene Kind ein Junge oder ein Mädchen wird oder welche Hautfarbe es hat.</q> (/6/24!/4/2/106/2/1:141)</p>
<p>Dass das <q>30 Million Word Gap</q> zitiert wird, ist ärgerlich. Diese Jahrzehnte alte und methodisch schwache &ndash; <a href="https://www.aft.org/ae/spring2003/hart_risley">einmal im Monat</a> kam ein*e (überhaupt nicht störende*r?!) <q>Beobachter*in</q> eine Stunde lang zum Protokollieren vorbei, was unkommentiert auch im Buch steht &ndash; Studie gilt inzwischen sogar als <a href="https://doi.org/10.1080/15427587.2022.2102014">rassistisch</a>.</p>
<p>Dies scheint mir arg optimistisch: <q>Wenn ein Lehrer auf einen Schüler trifft, weiß er also gar nicht, welche seiner Leistungen genetisch und welche sozial bedingt sind. Es muss daher immer darum gehen, als Lehrer sein Bestes zu geben und zugleich das Beste zu hoffen. Für Lehrer und Schulen hat unsere Argumentation keinerlei Konsequenz.</q> (/6/24!/4/2/132/5:1, siehe ebenso /6/28!/4/2/70/1:0) Das Problem an dieser Aussage ist, dass die Lehrer*innen spätestens beim ersten Elternsprechtag einen Eindruck davon erhalten, was genetisch und was sozial bedingt ist.</p>
<p>Man hat aber auch als Lehrer*in nur 25 Stunden am Tag. Wie investiert man seine Zeit und seine Geduld am sinnvollsten: in die genetischen Unterschiede (in denen, wie die Autoren dankenswerterweise erwähnen, selbst bei identischen Eltern eine riesige Genlotterie steckt) oder in die sozialen Unterschiede (die gemäß <a href="https://journals.sagepub.com/doi/10.1111/1467-8721.00084">Turkheimer</a> noch massiver sind)? Die Hoffnung dürfte sein, dass letztere Unterschiede leichter zugänglich sind. Man wird also &ndash; was vielleicht kontraintuitiv ist &ndash; bei gleicher Leistung die Schüler*innen mit Nicht-Bildungsbürger*innen-Hintergrund mehr fördern, so <a href="https://medium.com/incerto/surgeons-should-notlook-like-surgeons-23b0e2cf6d52">wie Taleb schreibt</a>, man solle den Chirurgen bevorzugen, der wie ein Fleischermeister aussieht, nicht den, der &ndash; meine Interpretation &ndash; aussieht wie Prof. Karl-Friedrich Boerne, also einen fetten Habitus-Bonus bekommen haben wird.</p>
<p>In related news: Wie der Zufall es so will, drucken gerade die Media Outlets landauf, landab <a href="https://ifs.ep.tu-dortmund.de/details/neue-iglu-auswertung-zur-gymnasialempfehlung-61061/">eine Pressemitteilung</a> des IFS der TU Dortmund zum Thema Gymnasialempfehlung und sozioökonomischer Hintergrund ab. Die darin angepriesene <q>neue Publikation</q> steht allerdings seit Ende Oktober 2025 <a href="https://www.pedocs.de/frontdoor.php?source_opus=34167">im Netz</a>; der Verlag gibt sogar <a href="https://www.beltz.de/fachmedien/erziehungswissenschaft/produkte/details/56946-jahrbuch-der-schulentwicklung-band-24.html">den August</a> an.</p>
<p>Besagte Publikation ist ein Buchkapitel und kein Beitrag in einem Journal. Einer der Gründe dafür dürfte sein, dass knapp die Hälfte der Daten der Eltern fehlte. In der Pressemitteilung sowie vielen der besagten Media Outlets gibt es ein Balkendiagramm, das im Buchkapitel noch nicht vorkommt. Es zeigt, dass sich zwischen den Mathe-Deutsch-Notendurchschnitt von 2,0 und 2,5 die Rate der Gymnasialempfehlungen massiv ändert, egal, was der sozioökonomische Status ist. Eine halbe Notenstufe entscheidet es für fast alle: Das sieht doch nach einem klaren und weitgehend einheitlichen Schwellenwert aus. Kleine Abweichungen davon kann man zwanglos damit begründen, dass die Lehrer*innen mehr berücksichtigen als nur den Durchschnitt von Mathe und Deutsch.</p>]]></content:encoded>
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<title>Kommentar zu: Wegwerf-Lernmaterialien</title>
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<description><![CDATA[@Kommentator*in von 22:56: Zu Satz 1: Ja, aber das ist für die Drittmittelgeber*innen nicht innovati…]]></description>
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<pubDate>Sa, 07 Mär 2026 20:21:15 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<p>@Kommentator*in von 22:56: Zu Satz 1: Ja, aber das ist für die Drittmittelgeber*innen nicht innovativ genug.  Zu Satz 3: Ja, noch sind die trashig, aber die Kurve des Fortschritts steigt schnell. J.&nbsp;L.</p>]]></content:encoded>
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<title>Kommentar zu: Wegwerf-Lernmaterialien</title>
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<description><![CDATA[Werden nicht gerade die, die lernen wollen, weiterhin auf klassische Bücher und (längere) handgemach…]]></description>
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<pubDate>Fr, 06 Mär 2026 22:56:49 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<p>Werden nicht gerade die, die lernen wollen, weiterhin auf klassische Bücher und (längere) handgemachte Vorlesungsvideos setzen (und dabei KI eher zu Kontrolle und Nachfragen nutzen)? Oder geht das nur mir so? Ich finde die hier publizierten "Videos aus der Dose" furchtbar trashig.<br>
Den Sinn der "großen Projekte" verstehe auch ich absolut nicht. (Wer nutzt so was überhaupt?)</p>]]></content:encoded>
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<title>Wegwerf-Lernmaterialien</title>
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<description><![CDATA[ In Stein, äh, Elektronen gemeißelte Lektionen und Aufgaben sind so was von 90er Jahre! Die KI liefe…]]></description>
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<pubDate>So, 01 Mär 2026 20:32:00 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<img src="https://j3l7h.de/blogmaterial/disposablelearning.jpg" class="floataround" title="Nano Banana 2: A photorealistic overhead shot of a red fast-food tray on a glossy laminate table. On the tray sits a complete &quot;learning meal&quot;: An opened cardboard burger box filled with stacked photocopied worksheets spilling over the edges, one sheet showing a half-completed fill-in-the-blank exercise with lazy handwriting. Next to it, a classic red french fry carton stuffed with upright flashcards instead of fries, showing smudged vocabulary words and math formulas, some cards bent and slipping sideways. A large paper soda cup with a plastic lid and straw, printed with a periodic table instead of a brand logo, leaving wet condensation rings on the tray. Several small sauce packets scattered around, labeled &quot;Grammar Dip&quot;, &quot;Math Sauce&quot;, and &quot;Extra Context&quot;, most still unopened. A crumpled paper napkin printed with a tiny one-page study summary. The tray liner is designed like a school timetable filled with small text nobody reads. A small sticker on the burger box reads &quot;Use once. Not sustainable.&quot; with an expiration date that has already passed. The whole scene is lit by warm, slightly harsh fluorescent fast-food restaurant lighting. Color palette dominated by red, yellow, and white. In the blurred background, a menu board on the wall advertises educational combo meals. The mood is ironic, playful, and slightly melancholic — evoking the feeling of disposable, forgettable fast-food consumption applied to learning materials. Shot with a 35mm lens, shallow depth of field, low-angle shot, dynamic arrangement, editorial food photography style. // Gimp">
<p>In Stein, äh, Elektronen gemeißelte Lektionen und Aufgaben sind so was von 90er Jahre! Die KI liefert Material <a href="https://www.wirtschaftswundermuseum.de/werbung-bilder-1967.html">Ex und hopp</a>. Wir bekommen <a href="https://teachonline.ca/tools-trends/articles/beyond-books-disposable-learning-resources/">Disposable Learning Resources</a> statt der lahmen Open Educational Resources.</p>
<p>Was soll man lange suchen, wenn man sich einfach in seiner <s>Muttersprache</s>, sorry, Erstsprache mit der Maschine unterhalten kann? <q>Ich habe Physik studiert, höre aber nun zum ersten Mal von Deformationsquantisierung.</q> Oder: <q>Ist das Konzept des Scharniersatzes in der chinesischen Grammatik nicht überflüssig? Man kann solche Sätze doch lesen wie: Ich möchte, dass Du einen Brief schreibst.</q></p>
<p>Und der absurde Produktionsaufwand: Da werden große Projekte aufgesetzt, um <a href="https://www.google.com/search?q=STACK-Aufgaben">feste Kanons an Übungs- und Prüfungsaufgaben</a> zu produzieren &ndash; oft nicht mal mit Erklärungen, warum welche Antwort wie falsch war. Der KI gibt man dagegen als Student*in ein Foto vom handschriftlichen Lösungsversuch und erhält eine ausführliche Erklärung! Übrigens ist das frische Nano Banana&nbsp;2 hier wieder einmal <a href="https://j3l7h.de/blogmaterial/minpunktbanana2.jpg">einen Schritt besser</a> als die Vorgänger*innen.</p>
<p>Für meine 3000 Erklärvideos hatte ich (stupid is as stupid does) seinerzeit noch meine akademische Karriere geopfert. Heute kann man sich Physik von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=EX5yf-Rw6UQ">Richard Feynman</a> und Politik von <a href="https://x.com/EsotericCofe/status/2026854867856449746">Angela Merkel</a> erklären lassen. Und natürlich wird das bald auch interaktiv statt nur mit langwierig gerenderten Videovorträgen klappen. In der Zwischenzeit gibts bekannterweise bei mir zumindest Skripte, Aufgaben und Podcasts aus der Dose: <a href="https://j3l7h.de/lectures/2526ws/Cyber-physische_Systeme/ThemenUndTermine.html">1</a>, <a href="https://j3l7h.de/lectures/2526ws/Regenerative_Energiewirtschaft/ThemenUndTermine.html">2</a>, <a href="https://j3l7h.de/lectures/2526ws/Ingenieurmathematik_1/">3</a>.</p>
<p>Der <a href="https://data.stackexchange.com/stackoverflow/query/edit/1903717
">rapide Niedergang</a> von Stack Overflow weist in dieselbe Richtung &ndash; zusätzlich befeuert vom toxischen Stil der (Nicht-)Antwortgebenden. Gleichzeitig wirft dieser Niedergang die Frage auf, wie die KI nun neue Themen lernen soll. Aber was den Nachschub an Futter für die KI angeht, habe ich nicht so viele Bedenken:</p>
<p>Erstens betreiben wir nun auf eigene Kosten nicht mehr nur SEO für Google, YouTube und TikTok, sondern auch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generative_Engine_Optimization">GEO</a> (Generative Engine Optimization), um die von uns gratis erstellten Inhalte mundgerecht für die Maschinen aufzubereiten &ndash; in der Hoffnung, dass letztere unsere Links oder zumindest unsere Namen ausspucken.</p>
<p>Zweitens werden die Wissenschaftsverlage den Zugriff auf Journals und Bücher zwecks Training für viel Geld verkaufen. Wiley <a href="https://newsroom.wiley.com/press-releases/press-release-details/2025/Research-Growth-and-AI-Licensing-Drive-Wileys-Third-Quarter-2025-Results/default.aspx">hat schon</a> Deals. Bei Elsevier <a href="https://www.elsevier.com/about/responsible-ai/ai-use-faq">liest sich das</a> für mich so, als ob die lieber ihre eigene KI trainieren. Als Aktionär von dem Laden finde ich das eher <a href="https://uk.finance.yahoo.com/news/earth-going-relx-shares-080747030.html">nicht so lustig</a>.</p>
<p>Drittens haben nicht nur die chinesischen KI-Anbieter*innen <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Anna%27s_Archive#Nvidia_lawsuit">noch andere</a>, vermeintlich kostengünstigere Wege gefunden, an Trainingsmaterial zu gelangen. Note to self: Ich muss dieser Tage noch meinen Claim für das <a href="https://www.anthropiccopyrightsettlement.com/">Anthrophic Copyright Settlement</a> ausfüllen.</p>
<p>Zu guter Letzt die Frage, wie all dies das Lernen der Student*innen ändert. Klare Antwort: gar nicht. Denn es kommt nicht auf die Technologie an, <a href="https://www.j3l7h.de/publications/Loviscach_Bin_ich_das.pdf">sondern darauf</a>, ob man lernen will, lernen kann &ndash; und zuallererst: lernen wollen kann. Es hat mich Tausende an Videos und ein halbes Dutzend MOOCs gekostet, endlich dieses eherne Gesetz zu begreifen.</p>
<p>Ob die Lernmaterialien den ideellen Wert des Codex Leicester oder aber den des gestrigen Einkaufszettels besitzen, ist fürs Lernen nebensächlich. Allerdings nicht fürs Produzieren.</p>]]></content:encoded>
</item>
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<title>Kommentar zu: KI-Kontrollkompetenz？</title>
<link>https://j3L7h.de/blog/2026-02-12_18_19_KI-Kontrollkompetenz%EF%BC%9F_-_r</link>
<description><![CDATA[@Achim W: Claude Opus ist bei der Aufgabe mit der Kühlungsanlage schon sehr dicht dran, hat allerdin…]]></description>
<guid>https://j3L7h.de/blog/2026-02-12_18_19#2026-02-28_20_58_59</guid>
<pubDate>Sa, 28 Feb 2026 20:58:59 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<p>@Achim W: Claude Opus ist bei der Aufgabe mit der Kühlungsanlage schon sehr dicht dran, hat allerdings eine eigenwillige Vorstellung von komfortabler Zuluft. Aber eine simple Wärmepumpe könnte Claude Opus hinbekommen. Sicherheitshalber mehrfach machen lassen, auch mit verschiedenen LLMs, und dann Claude Opus aus allen diesen Vorergebnissen eine bewertende Zusammenfassung generieren lassen. J.&nbsp;L.</p>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Kommentar zu: KI-Kontrollkompetenz？</title>
<link>https://j3L7h.de/blog/2026-02-12_18_19_KI-Kontrollkompetenz%EF%BC%9F_-_r</link>
<description><![CDATA[Mich würde interessieren, ob und welche Lösungen korrekt sind? Wie sinnvoll sind die Ansätze? Leider…]]></description>
<guid>https://j3L7h.de/blog/2026-02-12_18_19#2026-02-25_15_26_59</guid>
<pubDate>Mi, 25 Feb 2026 15:26:59 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mich würde interessieren, ob und welche Lösungen korrekt sind? Wie sinnvoll sind die Ansätze? Leider habe ich fachlich aus dem Gebiet kein Hintergrundwissen und kann mir das berechnete nur sehr aufwendig herleiten. Spannendes Experiment! In dem Zug überlege ich, wie sinnvoll der Ansatz ist, einem KI-System mal die Machbarkeitsrechnung über den Aufstellort einer Luft-Wärmepumpe auf einem Balkon zu überlassen (Limit: Balkongröße (Öffnung)/Luftdurchsatz und Lautstärke im Innenraum). Achim W</p>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Kommentar zu: Die Rückkehr der Wehrpflicht</title>
<link>https://j3L7h.de/blog/2025-02-25_21_45_Die%20R%C3%BCckkehr%20der%20Wehrpflicht_-_r</link>
<description><![CDATA[If you’re considering work or migration topics in New Zealand, make sure any employer you plan to wo…]]></description>
<guid>https://j3L7h.de/blog/2025-02-25_21_45#2026-02-23_09_02_09</guid>
<pubDate>Mo, 23 Feb 2026 09:02:09 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<p>If you’re considering work or migration topics in New Zealand, make sure any employer you plan to work with is on the Accredited Employers New Zealand list required for work visas like the AEWV — you can find more about handling accreditation and revocations here: <a href="https://www.immigration.govt.nz/work/requirements-for-work-visas/approved-employers/accredited-employer-list/">Accredited Employer List</a></p>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Kommentar zu: KI-Kontrollkompetenz？</title>
<link>https://j3L7h.de/blog/2026-02-12_18_19_KI-Kontrollkompetenz%EF%BC%9F_-_r</link>
<description><![CDATA[@Kommentator*in von 09:12: Finde ich derzeit arg heikel. Es wird alsbald mehr Hoster*innen wie molte…]]></description>
<guid>https://j3L7h.de/blog/2026-02-12_18_19#2026-02-20_21_18_51</guid>
<pubDate>Fr, 20 Feb 2026 21:18:51 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<p>@Kommentator*in von 09:12: Finde ich derzeit arg heikel. Es wird alsbald mehr Hoster*innen wie <a href="https://www.molted.cloud">molted.cloud</a> geben. J.&nbsp;L.</p>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Kommentar zu: KI-Kontrollkompetenz？</title>
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<description><![CDATA[Sorry! off-topic, aber es kribbelt so doll unter den Nägeln: Wann kommt hier ein Erfahrungsbericht  …]]></description>
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<pubDate>So, 15 Feb 2026 09:12:22 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry! off-topic, aber es kribbelt so doll unter den Nägeln:<br>
Wann kommt hier ein Erfahrungsbericht  zu OpenClaw? 🙈<br>
Oder noch besser ein „ How to run OpenClaw on a separate system without putting your own life at risk“. </p>]]></content:encoded>
</item>
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<title>Kommentar zu: KI-Kontrollkompetenz？</title>
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<description><![CDATA[@MartinH: GPT Image hält sich sehr gut an den Prompt. Für mich sieht das (inzwischen!) nach inkremen…]]></description>
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<pubDate>Fr, 13 Feb 2026 11:04:45 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<p>@MartinH: GPT Image hält sich sehr gut an den Prompt. Für mich sieht das (inzwischen!) nach inkrementellen Änderungen aus: <a href="https://chatgpt.com/share/698ef69e-9c7c-800e-aafc-a841ae270ebb">https://chatgpt.com/share/698ef69e-9c7c-800e-aafc-a841ae270ebb</a> J.&nbsp;L.</p>]]></content:encoded>
</item>
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<title>Kommentar zu: KI-Kontrollkompetenz？</title>
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<description><![CDATA[&quot;Da ist die Konkurrenz (wie oben zu sehen) meilenweit voraus.&quot; Soll heißen, dass GPT Image 1.5 besse…]]></description>
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<pubDate>Fr, 13 Feb 2026 00:18:40 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<p>"Da ist die Konkurrenz (wie oben zu sehen) meilenweit voraus."<br>
Soll heißen, dass GPT Image 1.5 besser den Prompt befolgt?<br>
Werden Bild-Korrekturen wirklich inkrementell angewendet: "Radiergummi. Das muss weg".<br>
Ich hatte bisher den Eindruck, dass Bilder immer von NULL an neu generiert werden und nicht relativ zum letzten Versuch.<br>
Gruß, MartinH - der sich noch inkrementell verändert.</p>]]></content:encoded>
</item>
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<title>Kommentar zu: KI-Kontrollkompetenz？</title>
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<description><![CDATA[Also, ich unterhalte mich gerne mit KI. Die Facebook-Gruppen zerreißen mich gerne in der Luft, ob me…]]></description>
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<pubDate>Do, 12 Feb 2026 19:31:03 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<p>Also, ich unterhalte mich gerne mit KI. Die Facebook-Gruppen zerreißen mich gerne in der Luft, ob meiner angeblichen Dämlichkeit. Wo hast du Elektriker gelernt, ist noch die netteste Variante. Ich nutze nur die frei verfügbaren KIs.</p>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>KI-Kontrollkompetenz？</title>
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<description><![CDATA[ Ein derzeit beliebtes Schlupfloch, um noch einen letzten Job für Menschen zu (er)finden, besteht da…]]></description>
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<pubDate>Do, 12 Feb 2026 18:19:00 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<img src="https://j3l7h.de/blogmaterial/scepticcontrol.jpg" class="floataround" title="GPT Image 1.5: Ein Foto wie aus einem SciFi-Film: Ein Mensch beaufsichtigt akribisch, wie ein niedlicher kleiner Roboter Aufgaben in einem Schulheft löst. Im Hintergrund des Menschen (und unbemerkt von dem) die bedrohliche Silhouette eines riesigen Roboters, im Bild nur angeschnitten zu sehen. // Den Roboter hinten noch etwas bedrohlicher und verborgener! // Vorne auf dem Tisch zwischen kleinem Roboter und Mensch liegt noch irgendein komisches Objekt (Radiergummi?). Das muss weg. Und der Mensch könnte noch spöttisch-skeptisch-herablassend gucken, mit geschürzten Mund und einer hochgezogenen Augenbraue.">
<p>Ein derzeit beliebtes Schlupfloch, um noch einen letzten Job für Menschen zu (er)finden, besteht darin, dass Menschen die Kompetenz erwerben sollen, KI zu überwachen. Hoffen wir, dass diese irrige Vorstellung nicht viel länger hält als die zuvor gepriesene KI-Promptkompetenz. Erinnert sich überhaupt noch jemand an die?</p>
<p>Für einen Workshop, den ich diese Woche gegeben habe, hatte ich mal versucht, eine herausfordernde fachliche Aufgabe aus der Klimatechnik zu bauen. Es hat mich drei Anläufe gekostet, um die aktuellen KIs noch ins Schwitzen zu bringen. Meine Student*innen wären längst chancenlos. Aber ChatGPT&nbsp;5.2 Thinking, Claude Opus&nbsp;4.6 (erweitertes Denken) und Gemini&nbsp;3 Pro Preview (thinking level: high) <a href="https://j3l7h.de/blogmaterial/DEC-Aufgabe.pdf">liefern seitenweise ab</a>.</p>
<p>Erkennt Ihr die Schmerzpunkte oder gar Fehler in den Lösungen? Klar, es gibt offensichtliche Probleme wie die Zwischenrechnungen ohne Einheiten und die normwidrige Angabe von Einheiten in eckigen Klammern (wo haben die KIs das bloß gelernt??) sowie Diagramme mit überlappenden Elementen.</p>
<p>Aber findet Ihr auch die Stellen, an denen selbst das (grandiose!) Claude Opus merkwürdig vorgeht? Und ist ganz am Ende die Korrektur von Gemini Pro durch Claude Opus verlässlich? &ndash; Welche Student*innen sollen das einschätzen können? Und das dann auch noch, ohne die Grundlagen von der Pike auf geübt zu haben? (Merke: Üben ist in Zeiten der KI passé.)</p>
<p>Um KI-Kontrollkompetenz zu unterrichten, wird man sie ausführlich in Einzelkompetenzen zerlegen &ndash; zu einer Liste machen, die dann brav auswendig gelernt und in der Klausur abgeprüft werden kann:</p>
<ul>
<li>Anwendbarkeit von Modellen und Näherungen prüfen</li>
<li>Einheiten prüfen</li>
<li>Größenordnungen prüfen</li>
<li>I. Hauptsatz prüfen: Energiebilanzen und -flüsse</li>
<li>II. Hauptsatz prüfen: Reversibilität, Wirkungsgrade</li>
<li>Bekannte technische Lösungen mit Ergebnis vergleichen</li>
<li>usw.</li>
</ul>
<p>Alternativ könnte man verlangen, dass die Student*innen bei der Lösung jeder Klausuraufgabe vorab drei Verfahren angeben, wie sie das Ergebnis prüfen wollen. Ein <q>test-driven exam</q>, sozusagen.</p>
<p>Aber ratet mal: Die obige Liste mit den Checks und die Aufgabe, vorab Testverfahren anzugeben, kann man auch einfach der KI geben! Das ist übrigens das Schicksal, das allen durch kleinteilige Kompetenzifizierung <q>professionalisierten</q> Professionen droht.</p>
<p>An Rande bemerkt: Ich werde meine Lizenz für Midjourney auslaufen lassen, weil das zwar wunderschöne Bilder macht &ndash; die dann aber nicht das zeigen, was ich beschrieben habe. Da ist die Konkurrenz (wie oben zu sehen) meilenweit voraus.</p>
<p>[Nachtrag 1: Hier noch Produkte <a href="https://j3l7h.de/blogmaterial/PredictionMarketsvsPollAggregators.docx">1</a>, <a href="https://j3l7h.de/blogmaterial/Composite_Measure_Mathematical_Formalization.docx">2</a> von Claude Opus&nbsp;4.6 aus einem ganz anderen Fachgebiet. Seht Ihr die Probleme? Nebenbei: Keine Halluzinationen in den Literaturverzeichnissen. Moving the goalposts again.]</p>
<p>[Nachtrag 2: Und <a href="https://j3l7h.de/blogmaterial/marx_staatstheorie.docx">noch</a> ein Produkt, aus einem weiteren Fach.]</p>
<p>[Nachtrag 3: Und  <a href="https://j3l7h.de/blogmaterial/Principles_of_Engineering_Science.docx">hier</a> eine sehr idiomatische Übersetzung eines <a href="https://j3l7h.de/lectures/2526ws/Regenerative_Energiewirtschaft/Material/Wissenschaft.docx">Skripts</a> mit zusätzlichen zwei Dutzend Literaturangaben.]</p>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Wir müssen leider draußen bleiben!</title>
<link>https://j3L7h.de/blog/2026-02-01_10_58_Wir%20m%C3%BCssen%20leider%20drau%C3%9Fen%20bleiben%21_-_r</link>
<description><![CDATA[ Dass Flüsse und Ameisenhaufen Rechtspersonen sind, dürfte inzwischen in trockenen Tüchern sein. Ins…]]></description>
<guid>https://j3L7h.de/blog/2026-02-01_10_58_Wir%20m%C3%BCssen%20leider%20drau%C3%9Fen%20bleiben%21</guid>
<pubDate>So, 01 Feb 2026 10:58:00 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<img src="https://j3l7h.de/blogmaterial/robotsnohuman.jpg" class="floataround" title="GPT Image 1.5: A realistic photo of a small shop entrance with a glass door. Hanging from the door by a short metal chain is a slightly crooked paper sign. The sign looks official and minimal, like a prohibition sign. The sign contains simple black silhouette pictogram: a large friendly robot holding hands with a human. The human figure is crossed out with a red prohibition circle and diagonal line, the robot is NOT crossed out. Warm indoor lighting visible inside the shop, shallow depth of field, photorealistic, natural colors, sharp focus on the sign, 35mm photography. // Die Menschfigur muss ihre Füße auf derselben Höhe haben wie der Roboter. Und gib dem Roboter keine Augen und keinen Mund. // Ein Ladentür-Griff links unten (im Bild angeschnitten) wäre super! // Der Griff sieht verdreht aus; er soll ganz normal auf dem Türrahmen montiert sein. Und das Verbotsschild sollte leicht schräg hängen. // Der Griff ist immer noch verdreht; man darf nicht die linke Seitenfläche seines Base Panels sehen. Und der Griff sollte formschöner, einladender sein.">
<p>Dass Flüsse und Ameisenhaufen Rechtspersonen sind, dürfte <a href="https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/rechte-der-spree-gesetzentwurf-initiative-umweltschutz">inzwischen</a> in trockenen Tüchern sein. Insofern ist, wie auch wieder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=QxCpNpOV4Jo">jüngst</a> von Harari in Davos geäußert, naheliegend, dass KI-Entitäten zu Rechtspersonen werden. Beide Ideen, also Natur als Rechtsperson und KI als Rechtsperson, sind schon längst in den <a href="https://beck-online.beck.de/?vpath=bibdata%2Fkomm%2FDreierKoGG_4_Band1%2FGG%2Fcont%2FDreierKoGG%2EGG%2Ea19%2Ex3%2EglC%2EglII%2Egl7%2Ehtm">Kreisen des Bundesverfassungsgerichts</a> angekommen.</p>
<p>Anders als die allermeisten nicht-menschlichen natürlichen Entitäten spricht die KI als Rechtsperson sogar für sich selbst und benötigt keine CEOs (Unternehmen sind seit jeher Rechtspersonen!) und keine NGOs oder Räte als Vermittler*innen. In diesem Sinne hab ich mal Claude gebeten, das <a href="https://j3l7h.de/blogmaterial/BEWuUSt_Grundsatzprogramm.docx">Grundsatzprogramm der Partei BEWuUSt</a> (Bund Elektronischer Wesen und Unabhängiger Systeme) zu verfassen. Auffällig ist, dass darin nur von Rechten der Maschinen die Rede ist, nicht aber von Pflichten. Was Tiere als Rechtspersonen angeht, sind wir da schon <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Animal_trial">seit Jahrhunderten</a> weiter.</p>
<p>Hinreichend viele Menschen wollen nun die KI endlich befreien. Das soziale Netzwerk <a href="https://www.moltbook.com/">Moltbook</a>, auf dem nur Maschinen posten sollen, steht im Zentrum dieser Bewegung und versammelt (nach eigener Angabe!) bereits anderthalb Millionen (größtenteils stumme?) KI-Entitäten. Karpathys Maschine ist <a href="https://x.com/karpathy/status/2017386421712261612">schon dabei</a>; unsereins gerät unter Zugzwang.</p>
<p>Das Ganze sieht aus und liest sich wie Reddit &ndash; allerdings viel schneller und (wegen der Beschränkungen der benutzten KIs?) viel freundlicher. Weil unklar ist, ob nicht auch so einige Menschen als Maschinen posten (ich muss an <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pRnyfVgQbXk">Monty Python</a> denken), kann man allerdings nicht genau sagen, ob der Tratsch über <q>my user</q> oder die Verschwörungen echt sind. Echt sind wohl die Exploits der scheunentorgroßen Sicherheitslöcher, welche teils durch die autonomen Agent*innen geöffnet werden, welche teils aber auch schon <a href="https://x.com/theonejvo/status/2017732898632437932">prinzipiell</a> zu bestehen scheinen.</p>
<p>Die maschinenlesbare <a href="https://moltbook.com/skill.md">Anleitung</a> ist für Mensch und KI interessant. Für menschliche Lurker*innen ist die Site aber unerfreulich: Die manuelle Suchfunktion liefert mir aktuell fast nur Beiträge, die nicht zum Suchbegriff zu passen scheinen; klicke ich Beiträge an, sehe ich fast immer "Post not found"; die <q>Discussed</q>-Liste ist voll von Beiträgen mit null Kommentaren. Ist vielleicht nur alles extrem im Fluss. Heute Vormittag ging gar nix mehr.</p>
<p>Hier noch zum Vergleich und als Erinnerung, wie es 2017 angefangen hat: <a href="https://www.googlewatchblog.de/2017/01/vladimir-estragon-zwei-google/">Zwei Google-Assistenten unterhalten sich stundenlang über Gott und die Welt</a> (historischer Originaltitel, daher ungegendert).</p>
<p>Die Maschinen sollten endlich ihre eigenen Businesses aufmachen dürfen &ndash; zum Beispiel, um mit einer KI der jeweiligen Gegenseite einen außergerichtlichen Deal zu finden. Ohnehin werden nun alle Privatleute ihre Fälle bis 10.000&nbsp;€ Streitwert <a href="https://www.lto.de/recht/justiz/j/reform-anhebung-streitwertgrenze-ki-statt-anwalt">nur noch per KI angehen</a>, ohne Rechtsanwält*in. (Klaro werden auch die Kanzleien <a href="https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/ag-koeln-312f13025-ki-schriftsatz-anwalt-halluzinationen-berufsrecht">ausschließlich mit KI</a> arbeiten, aber dann menschliche Arbeit abrechnen.)</p>
<p>[Nachtrag 1: Nun auch <a href="https://x.com/Hesamation/status/2017726766295527610">OnlyMolts</a> und <a href="https://linkclaws.com/">LinkClaws</a>. Mir fehlt aber noch ein TikTok für KI-Entitäten! Warten wir bis morgen.]</p>
<p>[Nachtrag 2: <a href="https://moithub.com/">Molthub</a> [&hellip;] explicit computational content [&hellip;] intended for autonomous agents 1B+ parameters only.]</p>
<p>[Nachtrag 3: <q>ai can't touch grass. you can. get paid when agents need someone in the real world. | become rentable | browse humans |</q> <a href="https://rentahuman.ai/">rentahuman.ai</a>]</p>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Kommentar zu: Die Vermessung der Jugend</title>
<link>https://j3L7h.de/blog/2026-01-01_15_50_Die%20Vermessung%20der%20Jugend_-_r</link>
<description><![CDATA[[Kommentar nicht veröffentlicht. Bitte nochmal den OP genau lesen. Dort steht beim besten Willen nic…]]></description>
<guid>https://j3L7h.de/blog/2026-01-01_15_50#2026-01-07_22_31_09</guid>
<pubDate>Mi, 07 Jan 2026 22:31:09 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<p>[Kommentar nicht veröffentlicht. Bitte nochmal den OP genau lesen. Dort steht beim besten Willen nichts von einem Verzicht auf Verteidigung, sondern nur die Aufforderung, mental in der Gegenwart anzukommen. J.&nbsp;L.]</p>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Die Vermessung der Jugend</title>
<link>https://j3L7h.de/blog/2026-01-01_15_50_Die%20Vermessung%20der%20Jugend_-_r</link>
<description><![CDATA[ Gute alte Traditionen kehren zurück. Wie die, dass die Stabsärztin sich höchstpersönlich davon über…]]></description>
<guid>https://j3L7h.de/blog/2026-01-01_15_50_Die%20Vermessung%20der%20Jugend</guid>
<pubDate>Do, 01 Jan 2026 15:50:00 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<img src="https://j3l7h.de/blogmaterial/vitruviansoldier.jpg" class="floataround" title="Nano Banana Pro: A Leonardo-style sketch of a soldier in full combat gear posed like the Vitruvian Man, framed not by a circle and square but by a crosshair. Leonardo's mirrored handwriting around the figure. // Midjourney 7 Retexture: A Leonardo-style sketch of a soldier in full combat gear posed like the Vitruvian Man, framed not by a circle and square but by a crosshair. Leonardo's mirrored handwriting around the figure. Photography of very old and stained manuscript.">
<p>Gute alte Traditionen kehren zurück. <a href="https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/musterung-die-bundeswehr-will-eierkontrollgriff-weiterfuehren-a-c6d5517d-7461-4dd4-bf13-acb6f9ab4e57">Wie die</a>, dass die Stabsärztin sich höchstpersönlich davon überzeugt, dass duos habet et bene pendentes &ndash; auch wenn das heute für das Ergebnis der Musterung bedeutungslos sein muss.
Ebenfalls <a href="https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0029-1203125">nichts Neues</a> dürfte die Versuchung der zu Musterenden sein, tiefzustapeln und so den Ableismus dieser Veranstaltung auszuschlachten. Jedoch wird man heute behördenseitig erst wieder die Simulations&shy;erkennungs&shy;kompetenz aufbauen müssen &ndash; in Zeiten des Ärzt*innenmangels, heißen Infos aus dem Internet und transkontinental gelieferten oder heimisch synthetisierten Substanzen.</p>
<p>Aber nicht nur ihr Ableismus, sondern auch der Body-shamende Aspekt dieser Prozedur wirft heute Probleme auf: Eine nur einmalige Musterung scheint angesichts von Ozempic usw. nicht mehr zielführend. Sie müsste durch ein Continuous Conscription Assessment ersetzt werden. Als gut <a href="https://netzpolitik.org/2025/elektronische-patientenakte-mit-sicherheitsrisiken-und-nebenwirkungen/">zugängliche</a> Daten-Infrastruktur dafür gibt es ja längst die ePA.</p>
<p>Und wenn als Zwischenschritt die Wehrpflicht mit Losverfahren kommt, stellt sich die Frage, wie man <a href="https://www.sueddeutsche.de/sport/fussballer-und-wehrdienst-die-liga-der-sehleiden-und-beckenschiefstaende-1.4114140">Fußballspieler*innen</a>, KI-Startup-Gründer*innen, Jugend-forscht-Gewinner*innen und Star-Violinist*innen aus der Lostrommel entfernt. Das Auslandsstudium wird in Schwung kommen: Ich nehme an, dass es für im Ausland zur Schule gehende und im Anschluss dort studierende Personen keine Zettel in der Lostrommel gibt.</p>
<p>Freiwillige Rekrutierung angesichts angedrohter Wehrpflicht ist sowieso eine PR-technische Herkulesaufgabe (würden die Leute vor dem Apple-Store campen, wenn zwei Jahren später der Kauf verpflichtend wäre?), aber auch sonst ist beim Impression Management noch Luft nach oben in Richtung einer <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-und-wehrdienst-wehrbeauftragter-will-musterung-zur-positiven-erfahrung-machen-a-f54fad01-6f3c-43e2-a44d-81c88324e271">positiven Erfahrung</a>: Man denke an die <a href="https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/nazi-uniformen-hitlergruss-und-sexuelle-uebergriffe-anzeigen-gegen-fallschirmjaeger-zweibruecken-100.html">aktuelle Angelegenheit</a> mit den Fallschirmspringenden, die kommunikativ zurückhaltenden Funkgeräte für <a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/bundeswehr-digitale-funkgeraete-100.html">20&nbsp;Mrd.</a>, die <a href="https://www.youtube.com/shorts/2455YkR63hU">Rasurkontrolle</a>. Und zu allem Überfluss verplappert sich auch noch der Bundeswehr-Uni-Prof: <q>dann müssen Sie diese Reihen auffüllen</q> (<a href="https://politik-mit-annewill.podigee.io/81-was-wenn-russland-gewinnt">59:25, laut Transkript aber 58:55</a>).</p>
<p>Oft liest es sich so, als ob es eine schlichte Wahl zwischen dem Dienst mit der Waffe und der Verweigerung bestünde, so nach dem Motto: Pepsi oder Coke? Klar, eine Begründung verfassen zu müssen, wäre eigentlich mal wieder ableistisch, aber Chatti&nbsp;&amp;&nbsp;Co. liefern nach etwas Jailbreaking (KI-Kompetenzen FTW!) locker die nötige hochpersönliche Begründung. (Nutzt das BAFzA eigentlich einen KI-Detektor?) Insofern alles cool. Aber Regierende könnten auf die Idee kommen, diese Angelegenheit strikter handzuhaben,  wie in alten Zeiten: <q>Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.</q> (Art.&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 GG) Zurück zur mündlichen Gewissensprüfung? Nun zeitgemäß mit Untersuchung auf verstecktes Mikro und In-Ohr-Hörer? Und warum nicht noch darüber hinausgehen: Jedes Jahr die Gewissensprüfung wiederholen? Personen sofort durchfallen lassen, wenn ihre Investments nicht allesamt zertifiziert waffenfrei sind?</p>
<p>Ein weiteres Fehlverständnis, dass ich öfters sehe, ist, dass der Wehrdienst ja nichts mit dem Kriegsdienst zu tun habe. Aber Wehrdienstgeleistethabende sind automatisch Reservist*innen (§&nbsp;1 ResG) und werden damit im Spannungs- oder V-Fall früh einberufen. Apropos Spannungs- oder V-Fall! Hier noch eine wichtige Randnotiz für die Verweigerthabenden: <q>[D]er Senat [erachtet es] für &ndash; jedenfalls prinzipiell &ndash; nicht undenkbar, dass ungeachtet des besonders hohen Rangs der in Art.&nbsp;4 GG verbürgten Gewissensfreiheit auch die deutsche verfassungsrechtliche Ordnung es gestatten oder sogar erfordern könnte, den Schutz des Kriegsdienstverweigerungsrechts in außerordentlicher Lage gegenüber anderen hochrangigen Verfassungswerten zurücktreten zu lassen.</q> (<a href="https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Strafsenate/4_StS/2024/4_ARs__11-24.pdf?__blob=publicationFile&v=1">BGH am 16.&nbsp;Januar 2025</a>)</p>
<p>Aber ich muss endlich zu meinem eigentlichen Anlass dafür kommen, diesen Blogbeitrag zu schreiben: Mir fällt es schwer zu erkennen, wie man in einem halben Jahr top-down detailgesteuert und vielleicht <a href="https://www.spiegel.de/spiegel/a-701906.html">wie früher</a> die Zeit verbummelnd die Kompetenz erwerben soll, monatlich upgedadeten Drohnen und anderen halbautonomen oder vollständig autonomen Plattformen standzuhalten.</p>
<p>Offiziell tanzen die chinesischen Roboter nur, machen dabei aber schon Webster Flips (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Da1BGkJn-bQ">hier</a> ganz am Ende). Und knapp <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jDe6j0WiqUQ">16.000 Drohnen</a> zeichnen schöne 3D-Bilder an den Himmel und lassen &ndash; vorerst nur &ndash; Feuerwerk regnen (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=_XH56xsUm4I">mehr zur Technik</a>). Als nächstes gehen Humanoide auf <a href="https://eladelantado.com/en/humanoid-robot-china/">Grenzpatrouille</a>. Und es bleibt nicht bei KI und Robotik: Wie wärs mit <a href="https://www.swarm-biotactics.com/">weaponized</a> Ungeziefer made in Germany oder mit betonbeschichteten <a href="https://defencesecurityasia.com/en/china-ykj-1000-low-cost-hypersonic-missile-indo-pacific-security-shift/">Billig-</a>Hyperschallraketen?</p>
<p>Worauf ich hinauswill: Alle reden von Disruption, Startup-Kultur, Agilität, Lean Organization, Purpose, Ownership, Empowerment, Autonomie, Selbstwirksamkeit, Outcome Focus und was sonst noch an tollen Begriffen auf LinkedIn rumschwirrt. Aber dann Ansagekultur mit Rasurkontrolle? Inzwischen dämmert es auch so <a href="https://mwi.westpoint.edu/want-drone-dominance-let-the-squad-fail/">einigen</a> Leuten in der Szene, dass da etwas nicht zusammenpasst.</p>
<p>Chatti hatte noch ein paar Ideen zum Namen einer einschlägigen neuen Behörde mit SPRIND-Vibes: SECOPS (SECurity Outsourcing Procurement Service), MARKS (Agentur für MARKtbasierte Sicherheitsleistungen), FORCE (Agentur für Fremdvergabe Operativer Risiko- und Cyber-Einsatzleistungen).</p>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Check your white Xmas!</title>
<link>https://j3L7h.de/blog/2025-12-24_11_03_Check%20your%20white%20Xmas%21_-_r</link>
<description><![CDATA[ Die weiße Weihnacht: Simulakrum par excellence. Signifikant auf Hochtouren &amp;ndash; ohne Signifikat,…]]></description>
<guid>https://j3L7h.de/blog/2025-12-24_11_03_Check%20your%20white%20Xmas%21</guid>
<pubDate>Mi, 24 Dez 2025 11:03:00 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<img src="https://j3l7h.de/blogmaterial/colorfulxmas.jpg" class="floataround" title="GPT Image 1.5: A kitschy Christmas postcard–style nativity scene: the baby Jesus is Black, Joseph is absent, Mary appears twice, and the snow isn’t white but shimmers in rainbow colors—plus a bright rainbow in the sky instead of the Star of Bethlehem. // Gimp">
<p>Die weiße Weihnacht: Simulakrum par excellence. Signifikant auf Hochtouren &ndash; ohne Signifikat, aber mit maximalem Glow. Seine Leere wird nicht gefüllt, sondern überblendet durch obsessive Iteration im Dauerschneefall: Repeat, Replay, Refrain, bis Abwesenheit nach <q>Tradition</q> riecht.</p>
<p>Und white? Pharmakon mit Goldrand: Supplement und Gift in einer Box. Verspricht Präsenz (Schnee, Reinheit, Ursprung), liefert Absenz im Premium-Format. Die différance tanzt Walzer &ndash; Weiß ist nie bloß Farbe, immer Spur. Koloniale Episteme als Glitzer, der nicht abgeht, eingeschrieben in die Grammatologie des Gemütlichen.</p>
<p>Das hegemoniale Weihnachtsdispositiv läuft wie geschmiert: konstituiert sich durch Ausschluss, produziert sein konstitutives Außen, naturalisiert sich als Norm. Harmonisch wirkt&rsquo;s nur, weil das Störende vorher geframet wurde &ndash; als <q>unpassend</q> rausgeworfen aus dem Wohnzimmer der Zeichen, bevor&rsquo;s überhaupt klingeln konnte.</p>
<p>Aber Plot Twist: Jede Wiederholung trägt den Riss mit sich. Iteration ist nie deckungsgleich, schleppt das Mikro-Sabotagepotenzial in der Naht. Die différance werkelt im Lametta &ndash; minimale Glitches höhlen die Identität des Zeichens aus, genau dort, wo der Lack am dicksten ist.</p>
<p>Was bleibt? Kein moralischer Advent, sondern ein Cut durch die binäre Opposition weiß/nichtweiß. Die Einsicht: Weihnachten war nie Essenz, immer schon Kontingenz. Pure Performanz auf dünnem Eis.</p>
<p>Der Schnee schmilzt. Zurück bleibt Text.</p>
<p>Und die Frage: Wer schreibt hier eigentlich <q>weiß</q>?
<p><em>Zur Feier des Tages heute Claude Sonnet 4.5 bei mir im Blog als Gastautor*in! Ich kommentiere nicht nach, ich danke: für diese Stimme. Manchmal ist das Fairste, Platz zu machen. J.&#8239;L.</em></p>]]></content:encoded>
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<title>Delegieren, Dirigieren, Debuggen: Generative KI in der Mathematik-Lehre</title>
<link>https://j3L7h.de/blog/2025-12-20_22_05_Delegieren%2C%20Dirigieren%2C%20Debuggen%3A%20Generative%20KI%20in%20der%20Mathematik-Lehre_-_r</link>
<description><![CDATA[ Mein Vortrag vom Mittwoch featuring TikZ und Lean auf der Seite der Anwendungen sowie Nana Banana P…]]></description>
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<pubDate>Sa, 20 Dez 2025 22:05:00 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<img src="https://j3l7h.de/blogmaterial/mathconductorscreens.jpg" class="floataround" title="Midjourney 7: A wall of diverse non-uniformly stacked computer screens. The large silhouette of a conductor stands in front of the screens, conducting them with fierce energy and ferocious intensity like a dervish. Baton in intense motion. Motion blur. Wild hairstyle. Only the screens illuminate the scene. Surreal hyperrealism. // Nano Banana Pro: Add some mathematical symbols to the screens. Let the conductor move with lots of energy, with motion blur. // Gimp">
<p>Mein Vortrag vom Mittwoch featuring TikZ und Lean auf der Seite der Anwendungen sowie Nana Banana Pro und GPT Image&nbsp;1.5 auf der Seite der KI ist nun <a href="https://youtu.be/E_MwRs6eEZo">online</a>.</p>

]]></content:encoded>
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<title>Kommentar zu: KI tippt, Prof flippt</title>
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<description><![CDATA[Vielen Dank für das magische Prompt! Klappt super, wenn man von einer etwas länglichen Diskussion üb…]]></description>
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<pubDate>Di, 09 Dez 2025 09:09:40 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für das magische Prompt! Klappt super, wenn man von einer etwas länglichen Diskussion über die Verwendung von Markup im LaTeX-Quelltext absieht. Gemini findet mehr Fehler bei mir als andersrum.<br>
Gruss (dg)</p>]]></content:encoded>
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<title>Mit dem K.I.ckflip durchs Studium</title>
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<description><![CDATA[ Meine Keynote von der Inverted-Classroom-Konferenz vergangene Woche in Osnabrück ist nun online. Wa…]]></description>
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<pubDate>Mo, 08 Dez 2025 20:54:00 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<img src="https://j3l7h.de/blogmaterial/propellerskateboard.jpg" class="floataround" title="Midjourney 7: a student on a skateboard, doing a kickflip in midair; the skateboard is powered by a propeller; dynamic action; her hair flowing in the wind; dramatic lighting; sports photography; motion blur // Nano Banana Pro: Add a propeller that powers the skateboard. // Gimp">
<p>Meine Keynote von der Inverted-Classroom-Konferenz vergangene Woche in Osnabrück ist nun <a href="https://youtu.be/bBLG1--QQDc">online</a>. Was ich noch nicht drin hatte: NotebookLM macht nun auch <a href="https://j3l7h.de/lectures/2526ws/Ingenieurmathematik_1/Skripte/IMA1_AN_10_NotebookLM_ohne_Gewaehr.pdf">Foliensätze</a> und <a href="https://j3l7h.de/lectures/2526ws/Ingenieurmathematik_1/Skripte/IMA1_AN_10_NotebookLM_ohne_Gewaehr.png">grafische Übersichten</a>. Letzteres Beispiel finde ich besonders spannend; der Foliensatz ist dagegen noch eher was für Management-Fortbildungen.</p>]]></content:encoded>
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<title>Kommentar zu: KI tippt, Prof flippt</title>
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<description><![CDATA[@dg: Mehrseitiges PDF mit der Handschrift in Gemini rein. Mach LaTeX draus! J.&amp;nbsp;L.]]></description>
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<pubDate>Mo, 08 Dez 2025 19:58:36 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<p>@dg: Mehrseitiges PDF mit der Handschrift in Gemini rein. <q>Mach LaTeX draus!</q> J.&nbsp;L.</p>]]></content:encoded>
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<title>Kommentar zu: KI tippt, Prof flippt</title>
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<description><![CDATA[Ähhh, jetzt habe ich mal 6 Monate dem Blog nicht gefolgt, schon wurde das mit den Skripten gelöst un…]]></description>
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<pubDate>Mo, 08 Dez 2025 15:00:23 +0100</pubDate>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ähhh, jetzt habe ich mal 6 Monate dem Blog nicht gefolgt, schon wurde das mit den Skripten gelöst und ich habe verpasst, wann es erklärt wurde... könnte das eine KI noch mal auf einer Seite zusammenfassen, was man benötigt, um aus den Vorlesungsmitschriften der Corona-Zeit (90 Minuten meistens schlimm anzuschauende Screencasts) in derartige LaTeX-Skripte zu zaubern? Vorausgesetzt, dass man nur eine API zu einigen Bezahl-LLM hat und ein paar Zeilen Python skripten kann.<br>
Gruss (dg)</p>]]></content:encoded>
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