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Input zu künftigen Funktionen in Whiteboard

2018-12-09 21:45

Input erwünscht: Für mein Programm Whiteboard denke ich darüber nach, einen zweiten Bildschirm zu unterstützen. Das könnte so sein, dass ich auf einem zweiten Beamer die vorherige Seite zeige (analog zu den früheren mehrfachen Schiebetafeln) und/oder dass ich den kompletten bisherigen Tafelinhalt ins Netz spiegele, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann beliebig zurückspringen können. Und nun ein paar Fragen:

Wie soll der zweiter Beamer angesteuert werden? Als Zweitdisplay am Dozentennotebook oder über den stationären Rechner im Pult? In den Hörsälen bei mir ginge beides (mit einer USB-Grafikkarte), aber wie ist die Technik anderswo?

Wie kann ich (technisch und didaktisch) verhindern, dass nicht mehr mitgeschrieben wird, sondern einfach der Tafelinhalt aus dem Netz kopiert wird?

Kommentar vom 2018-12-09, 21:59

Hallo Herr Loviscach,
ich fände ein Whiteboard mit HTML/JS Server sehr schön. Eins mit Formelmöglichkeit (vielleicht àla Latex und einem Funktionsplotter?
Vielen Dank für Ihre tollen Videos und Ihre Einstellung
Liebe Grüße
Peter B.

Kommentar vom 2018-12-09, 23:39

@Peter B. Vorsicht: Ein eingebauter Server geht nicht, weil das Netz in der Hochschule für Querverbindungen gesperrt ist. Der Server muss dann draußen stehen. J.L.

Kommentar vom 2018-12-10, 01:58

In der Schule habe ich normalerweise nur mein Notebook, würde also diese Lösung vorziehen. Andererseits habe ich auch keine zwei Beamer, wodurch die Funktion für mich wohl ohnehin nicht nutzbar wäre.

Das Mitschreiben in der Uni/Hochschule zu erzwingen halte ich für den falschen Ansatz. Was und wieviel mitgeschrieben wird sollte jeder Student selbst entscheiden.

Für die Smartphone remote zum Whiteboard wünsche ich mir oft die Zeichenfunktionen mit einem Klick ansteuern zu können, die Videofunktionen brauche ich in der Regel nicht. Gibt es eine Möglichkeit (mit meinen eher beschränkten Programmierkenntnissen) die Oberfläche anzupassen?
Gruß,
Sven

Kommentar vom 2018-12-10, 10:50

@Sven: Das mit dem selbst Entscheiden ist so eine Sache. Weil das schwierig ist, gibt es ja mancherorts Anwesenheitspflicht und/oder Bonuspunkte und/oder Prüfungsvorleistungen. (Ich predige zum Beispiel "Erst nachdenken, dann nachschlagen" und das fruchtet nach mehreren Monaten immerhin bei einigen.) Zu Remote: Ich würde dann sowieso von der Lösung mit der App zu einer Lösung mit einer Webseite übergehen -- und die würde "responsive" die Bildschirmfläche mit möglichst wenigen Pop-up-Menüs, aber vielen Buttons füllen. J.L.

Kommentar vom 2018-12-10, 18:00

Meine Anregungen wären ...
- für das Schreiben auf dem Surface ohne Tastatur und Maus fände ich toll, wenn man eine Funktionsleiste einschalten könnte, in denen alle Funktionen des Kontextmenüs zu finden sind und z.B. Favoriten-Farben o.ä. hinterlegt werden können.
- (Automatisierter) PDF-Export des kompletten Whiteboards vor dem Schließen (z.B. für direktes Hochladen in einen Online-Speicher)
- Veränderbarer Hintergrund, z. B. durch Verwenden eigener PDFs
- Textmarker und Stiftvarianten
Vielen Dank für das tolle Programm und die vielen Inspirationen in der Lehre!
Gruß,
Nils

Kommentar vom 2018-12-10, 19:08

@Nils: Im Sinne von "Reduce to the Max" würde ich bei Punkt 1 und Punkt 3 auf die App Explain Everything verweisen. Punkt 2 geht bereits jetzt, wenn auch nicht automatisch, mit der Druckfunktion, indem man in eine PDF-Datei druckt. (Windows 10 hat einen PDF-Drucker, für Windows 7 und 8 muss man einen nachinstallieren.) Im Browser würde ich die Zeichnungen wahrscheinlich als SVG statt als PDF ausliefern, weil sie dann viel einfacher darzustellen, skalieren usw. sind. J.L.

Kommentar vom 2018-12-11, 14:26

Ich persönlich halte die Angewohnheit, ALLES mitzuschreiben, für eher kontraproduktiv. Gerade in einem Fach wie Mathe, in dem man schon mit Zuhören und Verstehen genügend gefordert ist. Daher gebe ich den Studis nach der Vorlesung immer meine Mitschrift und empfehle Ihnen, sich nur Notizen zu machen.

Zu Whiteboard:

1. Wir haben zwar Medienpulte mit zwei Beamern, aber man kann die nur dann mit zwei verschiedenen Bildern ansteuern, wenn man zwei verschiedene Rechner (intern plus Laptop) benutzt. Ich hätte für so ein Feature keine Verwendung.

2. Wenn Sie ohnehin gerade am Programm basteln: Es ist zur Zeit ein bisschen sehr großzügig beim "Erkennen" von Trennlinien für den Ausdruck. Ich male irgendwo einen Zahlenstrahl hin und - zack - das wird als Seitentrenner interpretiert. Könnte man das vielleicht beschränken auf Linien, die z.B. mindestens 90% der Bildschirmbreite einnehmen? Oder auf Linien, die eine bestimmte Farbe haben müssen?

Kommentar vom 2018-12-11, 16:04

@Kommentator von 14:36: Ich hätte erklären sollen, dass es bei mir die "Vorlesungen" als Video gibt. Es geht in meiner Präsenzphase um das Lösen von Aufgaben. Die sollte man selbst machen und nicht kopieren.
Zu 1: Aber intern plus Laptop würde dann doch gehen (zweites Bild per Internet-Browser auf den internen Rechner).
Zu 2: Ja, das nervt mich auch schon. ;-) Aktuell behelfe ich mich damit, Linien, die keine Seiten trennen sollen, in der Mitte zu unterbrechen.
J.L.

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