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Wissen und können müssen

2018-12-17 15:48

Die zwei fundamentalen Konzepte, die viel zu selten in der Didaktik vorkommen:

• Need for Cognition: Ich will es wirklich (!) verstehen.

• Thrill of Mastery: Es fühlt sich super an, etwas wirklich (!) zu können.

Stattdessen geht es darum, sich kompetenzorientiert-projektbasiert irgendwie durchzulügen, den Beispiel-Programmcode aus den ersten zwei Google-Ergebnissen mit Spucke aneinanderzukleben und die Daumen zu drücken, dass die Vorführung klappt und niemand nachfragt, vulgo: "sich in etwas reinzufuchsen".

Kommentar vom 2018-12-18, 17:13

Wirklich verstehen ist zu teuer. Bei mir steht Backpropagation auf dem Plan. Lediglich mit Programmiererfahrung ausgestattet musste ich mir erstmal soviel Zeug aneignen. Mathematische Symbole und wie man die in Formeln liest. Die ganzen neuen Vokabeln die gelernt werden mussten. Ab da an war ich dann in der Lage Paper etwas besser zu verstehen. Nur gleicht kaum eine Erklärung der Anderen, und so entstanden mehr Fragen als Antworten. Deswegen ging es in die Mathematik, was ist: Least Squares, Tangenten , partielle Ableitungen, Kettenregel, Fehlerrückführung usw??? Danke Youtube, danke JL. So langsam wurde dann alles klarer und weniger verwirrend. Ich sah mich gezwungen englischen Content zu konsumieren, ganz schlimm. Jetzt befürchte ich Sie richtig zu verstehen, denn den Eindruck, die meisten Autoren wüssten genau was sie mir da erklären, verschwand fast ganz. Immerhin ändern Sie aktiv etwas an diesem Problem, und manches Thema ist an einem Abend verstanden, danke dafür.
T.K.

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