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Geschäftsidee: Mitautor*innenzentrale

2019-03-03 17:58

So wie es eine Vergeudung ist, allein im Auto zu sitzen, ist es eine Vergeudung, allein als Autor(in) über einer wissenschaftlichen Veröffentlichung zu stehen. Da ist schließlich Platz für Tausende! Warum also nicht ein paar Leute mitnehmen, die es gebrauchen können? Schließlich ist die Zahl der Veröffentlichungen pures Gold wert, zum Beispiel in Form einer Festanstellung.

Daher meine neue Geschäftsidee: die Mitautor_innenzentrale. Das ist eine Website, auf der man gratis oder gegen Bezahlung Plätze in der Autor(innen)zeile vergeben bzw. erhalten kann. Die Plätze von First Author und Senior Author könnten vielleicht durch eine Auktion bestimmt werden. Natürlich gibt es eine Geld-Zurück-Garantie, für den Fall, dass das Paper nicht in absehbarer Zeit von einem Journal in einer zuvor festgelegten Klasse des Impact Factor angenommen wird.

;-)

Kommentar vom 2019-03-04, 01:25

Gute Idee :) - wohl etwas von meiner eMIT Idee (www.o21.de) abgeschaut - aber ist ja für einen "guten Zweck". ;)
Damit man gemeinsam als Mit-Autoren ein Vertrauensverhältnis zwischen sonst unbekannten Personen aufbauen kann, muss da noch etwas Blockchain und Smart-Contracting in die Idee, damit bei den Investoren allein für die Geschäftsidee schon genügend Kapital angezogen wird.
Gruß, Martin Hovekamp
PS: Wenn jemand als Mitautor dadurch seine Erdős-Zahl verbessert, muss dies natürlich teuer bezahlt werden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C5%91s-Zahl

Kommentar vom 2019-03-04, 10:24

Die Erdős-Zahl wird aber nicht von der Berufungskommission beachtet. Dort zählt nur der von Google Scholar fadenscheinig bestimmte h-Index. (Den h-Index _korrekt_ zu bestimmen, wäre allen sowieso zu aufwändig. Da könnte man ja auch gleich die Paper lesen. Wo kämen wir da hin, bittschön?!) Aber stimmt, um in der ersten Finanzierungsrunde 1 Mrd. € einzusammeln, sollte ich noch das Stichwort "Blockchain" oder (noch teurer) "Distributed Ledger" einbauen. Bei "eMIT" muss ich noch an etwas ganz anderes denken: Studis (oder Verwaltungsleute?) mit E-Mail-Adressen @mit.edu, @stanford.edu oder @tum.de könnten sich schön etwas dazuverdienen, indem sie als zierende Mitautor(inn)en für fremde Paper fungieren.

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