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Ideen für einen Studiengang "Climate Work"

2019-08-01 12:11

Wie müsste ein Studiengang für den Umgang mit den Risiken des Anthropozän aussehen? Von der Bezeichnung her könnte ich mir analog zu den bekannten Studiengängen "Soziale Arbeit / Social Work" einen Studiengang "Climate Work" vorstellen, in dem es um Themen geht wie:

- Brände in der Tundra und in Mooren löschen

- Dämme gegen Überflutungen bauen oder befestigen und (auch durch Schmelzen von vormaligem Permafrost bedingte) Erdrutsche prognostizieren oder verhindern

- Blüten bestäuben

- Mit zum Beispiel angesichts von Wasserknappheit aufgebrachten Menschen umgehen, siehe auch Crowd Control und Riot Control (weckt sehr unschöne Assoziationen an die Schaufellader in Soylent Green)

- Politische Maßnahmen entwickeln, propagieren, umsetzen und evaluieren

Ingesamt hört sich das nach einem Technischen Hilfswerk 4.0 an?

Kommentar vom 2020-08-05, 17:27

Vllt hier "Sicherheit und Gefahrenabwehr" etwas abschauen:
"Bei diesem Studiengang handelt es sich um ein gemeinsames Angebot der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Hochschule Magdeburg-Stendal. Im Studiengang werden die notwendigen verfahrenstechnischen und naturwissenschaftlichen Kenntnisse vermittelt, um Katastrophen wirkungsvoll zu bekämpfen. Die Studierenden setzen sich hierfür zum einen mit grundlegenden Aspekten der Mathematik, Physik, Strömungsmechanik, Verfahrenstechnik, der Schadstoffausbreitung u.a. auseinander. Zum anderen erwerben sie Kompetenzen in den Bereichen Brand-, Katastrophen- und Zivilschutz, Umweltschutz, Immissionsschutz, Gewässerschutz, Sicherheitsmanagement, Arbeits- und Betriebssicherheit, Psychosoziale Aspekte der Gefahrenprävention, vorbeugender baulicher Brandschutz, Elektrosicherheit, Brandursachenermittlung und Risikoanalyse. Besonderer Wert wird dabei auf den Komplex 'Führung, Management, Notfallplanung, Psychologie und Recht' gelegt."

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