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Die Kosten des Paper-Formatierens

2019-10-25 22:42

Eine Schätzung auf Basis einer Umfrage: Im Mittel ist man 52 Stunden im Jahr mit dem Formatieren von wissenschaftlichen Papern zwecks Einreichung befasst, was versteckten Kosten von knapp 2000 US-$ entspricht. Das hört sich doch nach einem Markt für Dienstleister oder gar KI an? Oder danach, dass mehr Journals LaTeX-Vorlagen bereitstellen sollten, so dass man in einer einzigen Zeile auf ein anderes Layout umstellen kann?

Die Autoren schlagen vor, die Journals sollten erlauben, dass zumindest die erste Einreichung zur Begutachtung beliebig formatiert sein darf. Das fände ich aber kontraproduktiv, denn ob Autorinnen und Autoren es schaffen, sich an den Formatierungsstandard zu halten, ist bei der Begutachtung ein für die Autorinnen und Autoren teures, aber für die Gutachterinnen und Gutachter preiswertes K.o.-Kriterium. So kann man die Flut noch halbwegs eindämmen.

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