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Incentives im Computer

2019-11-03 21:55

Am Reinforcement Learning und an evolutionären Algorithmen kann man schön studieren, wie Programme vorgegebene Ziele hintenrum erfüllen. Daraus sollte man für die Politik und für das Management lernen: Wer Incentives verwenden will, muss wesentlich smarter sein als sein Untertan.

Kommentar vom 2019-11-07, 11:04

Klasse, danke. Würden zurückschlagende Roboter ( Sie kennen sicher dieses Video, das -so die utube saga- an einer US uni gedreht wurde, in dem ein Roboter von Menschlichen Forschern misshandelt wird?) , auch dazu gehören? Findet algorithmisches Lernen auch bei K.I., die im Bereich der Chirurgie "operieren" statt? Die Eingriffe und deren Optimierungsoptionen bei Operationen werden vermutlich noch ausschließlich von Menschen evaluiert...

Kommentar vom 2019-11-07, 19:50

@Kommentator(in) von 11:04: Algorithmisches Lernen sicher, sonst wäre es nicht KI. (Die Frage ist eher, ob bei den Operationsrobotern überhaupt schon real KI eingesetzt wird. Haftungsfragen ohne Ende.) Spannend wäre, ob irgendwann auch _Reinforcement_ Learning dafür eingesetzt wird. Sicher ein Thema für eine Dystopie. Die selbstfahrenden Autos trainiert man ja mit Reinforcement Learning in GTA (statt auf der Straße, was sicherlich "sehenswerter" wäre). J.L.

Kommentar vom 2019-11-10, 16:05

Wenn die digital didaktishe Avantgarde, zu der Sie gehören, sich Strategien des Maoismus/Stalinismus aneignen würde, dann gäbe es denn Unterschied zwischen Serious Games /Leisurely Games schon gar nicht mehr. Wer hindert einen daran, eines der typischen Spiel mit Suchteffekt, wie Candy Crush und all diese Kriegerischen Dystopien für Studierende so (derart) in einem Capira reloaded Modus zu weiterzuentwicklen, dass man alle paar Minuten in Parallelewelten landet, in denen man Rechnen muss, bzw wo man nicht herauskommt, bis man seine aktuellen Matheaufgaben (crossover to mass mathics etc. ) gelöst hat ? :-) Wenn man durch Rechen Aufgaben aus der Realwelt auch Diamanten & Punkte statt schnöder ECP ´s sammeln könnte - dann wäre das mixed reality Shangrila oder third life zum greifen nah :-) Dann gäbe es sicher auch bald eine App, mit der man Punkte, die man mit dem Lösen von Vektorrechnungen genereriert - in Wolga Gutscheine umtauschen könnte- es muss nicht immer der Amazonas sein :-)

Kommentar vom 2019-11-10, 17:49

@Kommentator(in) von 16:05: Ein Spiel, in dem man quasi zur Strafe Mathe-Aufgaben lösen muss, kann nur scheitern. Die RWTH hatte ja so was für die Programmierungs-Anfangenden probiert und dann zur Pflicht erklären müssen (kam in einigen Vorträgen von mir vor). Wenn man so überhaupt etwas lernt, dann das, dass Mathe (bzw. Programmieren) eine perverse Spaßbremse ist. Der Ansatz über Spiele und allgemein über Incentives ist grundfalsch. Wieso habe ich als Teenager Mathe-, Physik- und Elektrotechnik-Bücher verschlungen und (ungewollt) die Befehlssätze von Z80 und 6502 auswendig gelernt? Doch nicht wegen Diamanten und Punkten, sondern weil es funktioniert hat: Kompetenzerfahrung! J.L.

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