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Opfern für das Studium

2019-12-30 12:37

Das Paper Sacrifice—but at what price? A longitudinal study of young adults’ sacrifice of basic psychological needs in pursuit of career goals lässt mich fragen: Ist an einem bestimmbaren Zeitpunkt in den vergangenen Jahrzehnten (?) die Auffassung von "ich darf studieren" hin zu "ich muss meine Zeit opfern" gekippt? Wenn ja, wodurch?

Ein verwandtes Thema: Sogar in der Bibliothek der Tsinghua-Uni sollen um 23 Uhr ein paar Arbeitsplätze unbelegt sein. O tempora, o mores. ;-)

Kommentar vom 2019-12-30, 16:18

Unsere Uni Bib Riedberg, der Naturwissenschaften hingegen hat vom 23. 12. -2 .1 komplet geschlossen. Reeduzierte Bibliotheksöffnungszeiten stellen auch eine Form Klassismus dar. Die Studies, die sehr prekär wohnen, in lauten Studiewohnheimen auf 8 qm Zimmern oder, wie viele Arbeiterkinder (das ist ja ein Leib und Magenthema von Ihnen) in beengten Wohnverhältnissen mit familiären Verpflichtungen, bräuchten fürs "Bafög Weiter Bewilligungs Pensum " (Der BSc an sich ist ja durchaus flexibel, wenn man Geld hat) wenn eigentlich sehr lange Bibliotheks Öfnungszeiten; die UniBib in der Nehru in Neu Delhi soll 24 durch auf, haben berichtete ein Studie von dort..

Kommentar vom 2020-01-02, 23:06

Garantiert hat die Studie die soziale Herkunft und die Notwendigkeit für seinen eigene Zukunft zu kämpfen miteinbezogen. Ironie icon. Aber ganz im Ernst bei den Zukunftsaussichten lohnt sich ein MINT Studium nur für diejenigen die es aus Lust, Interesse und Leidenschaft angehen. Ob und was man in 10 Jahren mit einer Promotion anfangen kann, wenn es um Desasterverwaltung geht. Sie hatten sich doch mal einen Aufräum und Keisenmanagement Studiengang ausgedacht. Daraus könnte was werden.

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