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Der Metallica-Index

2020-02-06 15:11

Damit wir endlich eine objektive, reliable und vor allem valide Kennziffer zur Leistungsbewertung von Wissensschaffenden haben, schlage ich einen "Metallica-Index" vor: Wie viele der Paper, die man produziert hat, tragen einen Titel, der auch der Titel eines Stücks von Metallica ist? – Hier hätten drei Leute es fast, fast, fast geschafft, einen Metallica-Index von 1 zu erlangen: Nothing really matters. Aber ein bisschen mehr muss man sich schon anstrengen!

Am Rande bemerkt: Das Paper ist auch ein schönes Beispiel dafür, wie man mit dem üblicherweise propagierten kenntnisfreien Methodenkompetenzkrams (Ist das ein "guter" Verlag? Sind die Quellen angegeben? ...) aufgeschmissen ist, zu beurteilen, ob das orthodoxe Physik oder aber Crackpotism ist.

Kommentar vom 2020-02-07, 14:46

Ja es ist schon erstaunlich wie viel „Designaufwand“ man in wissenschaftliche Veröffentlichungen stecken muss, um Aufmerksamkeit – als „Medienerfolg“ – zu erzielen. Ob dabei folgender Ansatz aus dem KIT ...
“Lässt sich der Medienerfolg von Studien vorhersagen?“
… wohl zielführend ist?
Die „Medienerfolge“ einer „Studie“ sind doch sicherlich nicht mit wissenschaftlichen, reproduzierbaren Ergebnissen gleichzusetzen.
Thomas Wittlinger

Kommentar vom 2020-02-07, 16:36

@Thomas Wittlinger: Ja, aber wen interessiert das? Das, was zählt, sind schließlich die Medienerfolge. Demnächst gilt das sogar noch mehr, weil die Hochschulen plötzlich alle massiv in die Breite kommunizieren sollen. (Aber sicherlich nur Unverfängliches bzw. Gewünschtes.) J.L.

Kommentar vom 2020-05-10, 16:59

Hübsch ist es, wenn die Presseabteilung bei der Propagierung von Studien/Erfolgen und deren Kurzbeschreibung Mist baut. Sehr fantasievolle Interpretationen physikalischer Gesetzmäßigkeiten, die einen vermuten lassen, dass String-Theoretiker die dominierende Gruppe an einer deutschen Uni seien, kommen dabei heraus. Und wenn die zukünftigen Nobelpreisträger sich nicht mal die Mühe gemacht haben, drüber zu schauen, ;-) merkt man gleich, wie unglaublich wichtig diese Breitenkommunikation denen selber war.

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