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Datentankstellen und Pool-PCs für Studierende ohne Technik

2020-04-02 10:37

Zwei Ideen zur Unterstützung von Studierenden, die zu Hause (auf dem Lande?) keine Breitband-Verbindung haben und/oder keinen (brauchbaren) Rechner haben:

Man könnte Datentankstellen außerhalb der Hochschulgebäude einrichten, so dass sich zumindest vor Ort Software und Videos saugen lassen. Die Datentankstellen hätten fett WLAN und möglichst auch eine Strom-Steckdose. (Ich erlebe öfters, dass Studierende Rechner mit ausgelaugten Akkus haben.) Hier und da soll es an Hochschulen Unterstände für Raucher*innen geben. Die können nun sinnvoll dafür genutzt werden. Die Unterstände, nicht die Raucher*innen.

Die Pool-PCs der PC-Pools der Hochschulen setzen gerade Spinnweben an. Ein paar dieser Geräte könnte man vielleicht verleihen.

Übrigens betreffen diese Probleme nicht nur die Lehre, sondern auch die Prüfungen. Darf man Studierende von Prüfungen ausschließen, weil ihnen die Technik dafür nicht zur Verfügung steht? (Das war jetzt eine rhetorische Frage.)

Kommentar vom 2020-04-02, 13:59

Manche Regionalzüge haben mittlerweile manchmal auf bestimmten Streckenabschnitten gutes WLAN, ich lud mir dort öfters meine Volltexte runter ... Aber mit den Öffentlichen an die Uni zu fahren, kann in covidianischen Zeiten ziemlich riskant sein. Und wer eine Karre hat, mag es auch die letzte Rostschüssel sein, der wird vermutlich auch einen Rechner mit Linux haben. Massenweise Studis in ihren Autos auf den Uniparkplätzen, die im strömenden Regen das WLAN nutzen, die sogenannte Autobibliothek ... Steckdosenleisten mit 100en Buchsen stellt unsere Uni nur für zahlende Großkunden irgendwo hin, nicht aber für arme Studies ohne gescheites Equipment. Vermutlich wären bei längerer Schließung kleine, sich selbst entfaltende Plastikzelte [Die Fluggesellschaften sollten da derzeit gut aushelfen können? J.L.], die man überall ad hoc aufstellen kann auf dem Campus und in denen man sich dann bei Regen fürs Breitband-LAN niederlässt, [Wieso muss ich da an Woodstock denken? J.L.] eine Option. Wie heißt es so schön: per aspera ad astra.

Kommentar vom 2020-04-03, 14:39

Das "Über raue Pfade gelangt man zu den Sternen" (Seneca) funktioniert offensichtlich nicht überall. Wir haben nicht nur WLAN/Steckdosen-Probleme, sondern ergänzend noch ganz alte IT-Pionier-Probleme – z.B. "Stack Overflow Errors".
Beim heutigen Lesen dieser FAA/EASA Airworthiness Directive fühlte ich mich direkt in die 80er Jahre der "fly-by-wire pioneers" zurückversetzt, auch damals half es oft, "Power OFF/ON" zu gehen … ;-)
P.S. Analoges wurde mir diese Woche von einer "Exzellent-TU" berichtet.
Thomas Wittlinger

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