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Kausalität im Kopf erzeugen

2020-09-15 14:56

Man darf in seinen eigenen Äußerungen Korrelation und Kausalität nicht durcheinanderbringen, sondern man muss (plausible deniability!) dieses Durcheinanderbringen geschickt der/dem Leser*in anheimstellen. Nach dem jüngsten Beispiel aus der Windenergie nun eines aus der Bildung (Quelle): "Es meldeten sich anteilig mehr Studierende aus dem Kurs im ICMM zur ersten Klausur an. Alle Studierenden haben die Klausur bestanden, die schlechteste Note war 3,3 (ein Studierender). Aus dem klassischen OOP-Kurs haben dagegen 10,68% der Studierenden die erste Klausur nicht bestanden, sieben Studierende erhielten zudem die Note 3,7 und schlechter." (S. 209) Dazu gibt es ein ins Auge fallendes Balkendiagramm. Und auf der Seite davor einen unscheinbaren Satz: "Die Studierenden konnten selbst wählen, ob sie an der klassischen Veranstaltung teilnehmen (217 Studierende) oder das ICMM-Format (20 Studierende) wählen."

Am Rande bemerkt: zwei Dezimalstellen bei der Prozentangabe und dann zum Vergleich die absolute Zahl sieben.

Kommentar vom 2020-09-16, 12:45

Leider Usus bei vielen Untersuchungen: Wir machen mal einen Probelauf und publizieren, sobald das Rauschen in die richtige Richtung weist. Meine eigene "Inverted Classroom"-Veranstaltungen im Sommer sind ganz nett gestartet – bis die Kollegen aus der Schockstarre erwacht sind und tatsächlich _auch_ Anforderungen gestellt haben. :-)
Gruss dg

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