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Reputationskosten redux

2019-12-14 15:40

"Offene" Aktivitäten (OER, Open Access, ...) von Hochschulen verursachen nicht nur offensichtliche Kosten in Form von Arbeit – oft un(ter)bezahlt – und Geld, sondern können auch die Reputation schädigen (und die ist der Hochschule teuerstes* Asset!). Ich hatte jüngst dazu abstrakt Beispiele angeführt, aber dank "Das Erste" kann ich nun konkret werden: Man stelle sich vor, diese Kollegen würden in ihrer Uni-Bibliothek ankommen und sagen: Ich hätte gerne soundsoviel T€, um OER produzieren zu lassen bzw. um eine Open-Access-Veröffentlichung zu bezahlen.

Würden solche Wünsche abgelehnt? Mit welcher Begründung? Würde auch jemand aus den Bildungswissenschaften abgelehnt, die/der Hattie unreflektiert zitiert? Oder jemand, die/der den Homo oeconomicus postuliert? Oder die/der den dynamischen Auftrieb mit Hilfe des längeren Wegs oberhalb der Tragfläche erklärt? Wo wird die Grenze liegen? Und wer wird dafür die Zensurbehörde spielen?

[* Nachtrag zum Begriff "teuerstes": Ich habe bewusst "teuerstes" geschrieben, nicht "wertvollstes", denn es wird teuer bezahlt.]

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