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Rechnen allein und gemeinsam

2020-03-20 23:20

Nun plane ich, meine Audience-Response-Software (die zum Zeichnen statt Clickern) endlich auch mal selbst einzusetzen – nämlich für die situationsbedingt online stattfindenden Seminare, so dass alle Teilnehmenden arbeiten können und ich ihnen individuell über die Schulter schauen kann. Ich werde das wohl in Verbindung mit Mumble umsetzen ("Flüstern" für Rückmeldungen im Kleinen).

Die großen To-Dos für die kommende Woche: den Datentraffic massiv reduzieren (Datenlimit im Mobilnetz?!), die krakeligen Handzeichnungen glätten, den Bildexport für die Nachnutzung verbessern.

Irgendwie beschleichen mich dabei allerdings ungute Erinnerungen an das Sprachlabor meiner Schulzeit. Und: Hält man es 90 Minuten vor seinem kleinen Handy aus? Aber, wo ich das so schreibe, wird mir klar: In den regulären Vorlesungen halten es die Leute ja auch 90 Minuten vor ihrem Handy aus! ;-)

Kommentar vom 2020-03-23, 14:00

Ja, da wünscht man sich, direkt in Bielefeld zu studieren, leider zu spät, um sich doppelt zu immatrikulieren. Dürfen Externe eigentlich als Beobachter oder zur informellen Weiterbildung als Tutor teilnehmen?

Kommentar vom 2020-03-23, 22:02

@Kommentator(in) von 14:00: Auf Anhieb fällt mir nicht ein, was dem widerspräche. J.L.

Kommentar vom 2020-03-26, 15:21

Ein Smartphone ist auch kein geeignetes Endgerät, um solche Aufgaben zu verrichten. Sie würden ja auch keinen Hammer verwenden, um eine Schraube zu versenken.
Ein Tablet oder Computer sollte ein Student schon für die digitale Lehre zur Verfügung stehen haben.

Kommentar vom 2020-03-26, 15:35

@Kommentator(in) von 15:21: Sollte. Und wenn nicht? Außerdem kann man auf einem regulären Computer nicht handschriftlich skizzieren oder Formeln schreiben. Ich müsste bei Alibaba einen Klassensatz Billig-Tablets bestellen (wie die Tablets früher, ohne Bildschirm). Ich hatte vor Urzeiten mal ein Projekt dieser Art. J.L.

Kommentar vom 2020-03-27, 19:34

@Kommentar vom 2020-03-26, 15:35
Nicht schön, aber möglich mit dem Smartphone. Google "use smartphone as wacom tablet". Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Der ist nur nicht immer der einfachste/komfortabelste.

Kommentar vom 2020-03-31, 11:20

Vor fast einem Jahr habe ich diesen Artikel im Netz gefunden: https://castel.dev/post/lecture-notes-2/
Bisher habe ich es für Mathe noch nicht umgesetzt, jedoch einen ähnlichen Lösungsansatz für meine Vorlesungen in Physik und Grundlagen der Elektrotechnik gefunden. Ich benutze einen Markdown-Editor; für einfache Zeichnungen benutze ich Adobe Illustrator (habe mich nie wirklich mit Inkscape anfreunden können).
Meine Kommilitonen meinten, meine Mitschriften sähen besser aus als die Skripte der Dozenten. Dabei hatte ich mir nicht mal die Mühe gemacht, mit Pandoc einen LaTeX-Export zu machen.
Vielleicht wäre das ein Lösungsansatz für IuM-Studierende. Denn spätestens in Physik 1 sollten Sie ihre Berichte mit LaTeX erstellen. Man könnte ähnlich wie die Mathe-Einführungswoche mit Ihren Mathe Videos eine Einführung in das wissenschaftliche Schreiben machen. LaTeX ist nicht schwer, man muss es nur einmal verstanden haben. Vielleicht bin als Informatik-Student aber auch einfach vorbelastet.

Kommentar vom 2020-03-31, 12:13

@Kommentator(in) von 11:20: Die Koordinatensysteme in meinen Mathematik-Lückentextskripten 1 2 habe ich selbstverständlich auch mit TikZ gemacht. – Die Adobe-Software finde ich zu aufgeblasen und viel zu teuer. – LaTeX im ersten Semester halte ich für einen Pipe Dream; selbst die allermeisten Abschlussarbeiten bei uns werden mit Microsoft Word geschrieben; es gibt von mir steinalte Videos zu LaTeX und zu Inkscape; die liste ich nicht mehr offiziell, weil die veraltet sind. – Saubere Skripte erzeugen nur die Illusion von Gelernthaben oder Kurz-vor-der-Klausur-noch-lernen-Können und fressen unendlich viel Zeit zum yak shaving. – "[Ein Fachgebiet] ist nicht schwer, man muss es nur einmal verstanden haben" gilt, finde ich, auch für ART und QFT. ;-) J.L.

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